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Nach der Wahl: Mike Moncsek (AfD) im Interview

Wahl Der Freiberger holte das Direktmandat für Erzgebirge II

Mike Moncsek (AfD) hat mit 28,9 Prozent das Direktmandat im Wahlkreis 163 gewonnen. Der Kfz-Mechaniker, Regionalleiter/Projektleiter Automobilindustrie und Logistik wurde 1964 in Freiberg geboren. Er zieht erstmals in den Deutschen Bundestag ein.

Was war Ihr erster Gedanke, als Sie das Ergebnis in Ihrem Wahlkreis erfahren haben?

Das Gute setzt sich durch - das war mein erster Gedanke.

Was hat Sie am Ergebnis der Bundestagswahl am meisten überrascht und warum?

Die Prognosen vor der Wahl gingen für meinen Wahlkreis von einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem CDU-Kandidaten Marco Wanderwitz und mir aus. Der eindeutig große Abstand bei den Erst- und auch bei den Zweitstimmen hat mich dann doch überrascht.

Wie haben Sie Ihren Sieg gefeiert?

Gefeiert habe ich noch gar, das kommt erst später - ganz nach dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Welche Aufgaben wollen Sie als erste in Berlin und in Ihrem Wahlkreis anpacken?

In Berlin möchte ich mich unter anderem als Mitglied in den Arbeitskreisen Verkehr und Tourismus engagieren. Damit will ich auch Prioritäten in meinem Wahlkreis setzen. Im Bereich Tourismus liegt mir vor allem das Thema Weltkulturerbe am Herzen, das für die Region sehr wichtig ist. Im Bereich Verkehr will ich mich für den weiteren Ausbau der Infrastruktur in meinem Wahlkreis stark machen.

Was sagt Ihre Familie dazu, dass Sie nun viel Zeit in Berlin verbringen werden?

Meine Kinder sind erwachsen. Ich arbeite bereits seit 30 Jahren im Außendienst. Für mich ist es deshalb nichts Ungewöhnliches, unterwegs zu sein. 

Das sind die Direktmandate für Sachsen.