Es gibt Hummus, Baby!

Blick in die Ferne Im dritten Teil unseres Reisetagebuchs aus Tel Aviv wird es kulinarisch und wir tauchen endlich in die "ESC-Blase" ein

Blick in die Ferne

Tel Aviv trägt den Beinamen "Nonstop-City" - und inzwischen wissen wir auch wieso. Die Stadt, die niemals schläft - das ist hier nicht nur eine Marketing-Phrase, sondern definitiv die Wahrheit. Es gibt so viel zu entdecken, zu sehen und zu erleben (und ESC ist ja auch noch), dass man gar nicht alles schaffen kann. Macht aber nix, schließlich geht es ja nicht darum ein Soll zu erfüllen, sondern in das Flair einzutauchen - und das macht einem die Stadt dank großartigem Wetter und bestem Essen bisher recht einfach.

Kulinarisch wurden wir bisher nämlich nicht enttäuscht. Natürlich gibt es hier auch Pasta, Sushi und Co., aber vor allem fantastisches einheimisches Essen. So sind wir vorgestern Abend  todesmutig einfach an einen Streetfood-Stand gegangen, dessen gesamte Speisekarte nur auf Hebräisch war und haben einen Teller Hummus bestellt. Es war soooo gut und ich möchte bitte nie wieder diesen angeblichen Hummus aus dem deutschen Supermarkt essen! Und auch das Hähnchen-Shawarma im ESC-Pressezentrum kann sich tatsächlich mehr als sehen lassen.

Außerdem wurde - nachdem am Mittwoch den Gefallenen gedacht wurde - gestern der 71. Geburtstag Israels gefeiert - und wie! Am Mittwochabend fand bereits eine riesige Open-Air-Party mit Musik, Feuerwerk und 20.000 Menschen auf dem Rabin Square statt. Als wir dort standen, musste ich kurz an Reisewarnungen à la "Meiden Sie größere Menschenansammlungen" denken, aber die Stimmung war so gut, dass der Gedanke schnell wieder verschwand. Die einzige Gefahr im Gelände ging übrigens von Kindern mit Luftschlangen-Spray aus, denen man ausweichen musste. Manchmal kommt es eben ganz anders, als man denkt. 

Seit gestern sind wir nun in der "ESC-Blase" angekommen und verfolgen die Proben, durften das erste Mal in die Halle und haben die ersten schlimmen Ohrwürmer. Australien überraschte mit noch nie dagewesener Bühnenshow sowie Operngesang und Hatari aus Island liefern Industrial-Sound in SM-Outfits. Es wird also auf jeden Fall ein spannender ESC-Jahrgang mit allerlei Kuriositäten. Heute Abend proben übrigens zum ersten Mal die S!sters aus Deutschland. Wir bleiben für euch dran!

Pierre und Oli :)

 

 

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