Mit der Taschenlampe ins Museum: Was gibt's denn hier zu sehen?

Ausstellung Schloss Lichtenwalde zeigt Höhlenmalereien

Lichtenwalde. 

Lichtenwalde. Erneut ist im Schloss Lichtenwalde eine interessante und außergewöhnliche Ausstellung zu sehen. Die Sonderschau "Bilder im Dunkeln - Höhlenmalerei der Eiszeit selbst entdecken" öffnete zu Himmelfahrt das erste Mal und kann bis 5. Januar 2020 (täglich außer Montags) besucht werden.

 

Die Ausstellung zeigt Abbildungen von Höhlenmalereien aus der Zeit von 35.000 bis 12.000 v. Chr. aus Spanien und Frankreich. Dabei begeben sich die Besucher jedoch auf eine besondere Exkursion. Um sich wie in einer tatsächlichen Höhle zu fühlen, liegt die Ausstellung im Dunkeln. Die Gäste müssen dann mit dem Handy oder einer Taschenlampe, die man sich an der Schlosskasse ausleihen kann, die Exposition eigenständig erkunden.

 

Die Fotos der eiszeitlichen Wandbilder aus den Höhlen machte der Deutsche Heinrich Wendel (1915- 1980). Er arbeitete in Düsseldorf als Bühnenbildner und war zwischen 1964 und 1970 in mehr als 50 spanischen und französischen Höhlen wie etwa Pech-Merle, Le Portel und Niaux (Frankreich) oder Altamira (Spanien) unterwegs, schoss etwa 3.000 Bilder und begründete damit die heutige "Sammlung Wendel".