2.000 Bäume für das Klimaschutz-Ziel

Pflanzung Mitarbeiter der Deutschen Post bepflanzen ein neues Waldstück

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Edelgard Fiedler (l.) und Carola Brückner gehören zu den Postmitarbeitern, die 2000 Bäume zwischen Lunzenau und Rochsburg pflanzten. Foto: Andrea Funke

Lunzenau. Edelgard Fiedler, Abteilungsleiterin Verkehr in Nordsachsen und Carola Brückner, Betriebsleiterin für Penig/Lunzenau haben ihren Bürostuhl am Samstag gegen Gummistiefel und Spaten getauscht. Sie gehören mit zu den freiwilligen Mitarbeitern der Deutschen Post DHL Group aus den vier Niederlassungen der Regionen Leipzig, Zwickau, Dresden und Erfurt, die 2.000 Bäume auf einem halben Hektar großen Grünland pflanzen.

Es soll mehr Laubbäume geben

Mit im Boot sitzen die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Stiftung Wald für Sachsen bei der Aktion im Rahmen des weltweiten Freiwilligentages des Konzerns. Auch Bürgermeister Ronny Hofmann sowie Umweltminister Thomas Schmidt waren bei der Pflanzaktion auf Lunzenaus neu entstehendem Waldstück dabei. Der künftige Wald besteht aus Traubeneichen, Bergahorn, Bergulmen, Winterlinden, Vogelkirschen und Rotbuchen.

"Ich freue mich, dass ich bei dieser Aktion dabei sein darf und bin den Mitarbeitern von DHL in Sachsen sehr dankbar, dass sie sich gerade für dieses Projekt entschieden haben", sagt der Minister. "Jeder neue Baum bindet klimabelastendes Kohlendioxid. Darüber hinaus macht der Waldumbau zu stabilen arten - und strukturreichen Mischbeständen unsere Wälder fit für Klimaveränderungen".

Langfristiges Ziel ist es, den Laubbaumanteil von heute einem Drittel schrittweise bis zum Jahr 2100 auf 50 Prozent zu erhöhen. Um eine größere Artenvielfalt zu erreichen, werden beim Waldumbau neben Buche, Eiche, Ahorn und Tanne zusätzlich seltene und gefährdete Baumarten wie Wildobst, Mehlbeere, Schwarzpappel oder Eibe einbezogen. Bisher dominieren in den sächsischen Wäldern noch mit zwei Dritteln die Nadelbäume, allen voran Fichten und Kiefern.