5. Gesundheitstag im Kreiskrankenhaus Freiberg

Einladung Vorträge und informative Gespräche am Samstag

Seit 1861 eine gute Adresse: Das Kreiskrankenhaus Freiberg. Foto: Wieland Josch/Archiv

Freiberg. Es kann einfach jeden treffen, nicht immer direkt, aber durchaus indirekt: Plötzliche Erkrankungen. Wobei an dieser Stelle nicht von Erkältungen oder anderen temporären Zuständen die Rede sein soll, sondern von solchen Schicksalsschlägen, die nicht von heute auf morgen kuriert werden können, denen man zunächst erst einmal völlig hilflos gegenübersteht, ganz gleich, ob als Betroffener oder Angehöriger.

Gesundheitstag richtet sich auch an "mittleres Alter"

"Plötzlich krank - was nun?" lautet deshalb das übergeordnete Thema des 5. Gesundheitstages im Kreiskrankenhaus Freiberg. Am kommenden Samstag, den 11. November stehen dazu die Türen des Konferenzraumes von 10 bis 14 Uhr offen. Zudem sind zahlreiche Informationsstände im Bereich aufgebaut.

"Wir richten uns damit nicht allein an die schon älteren Interessierten", sagt Kyreen Haupt vom Kreiskrankenhaus. "Vielmehr wollen wir auch das sogenannte mittlere Alter ansprechen, also jene Generation, die im Falle eines solchen Falles die Verantwortung für die Pflege ihrer Angehörigen übernehmen muss." Der Förderverein des Kreiskrankenhauses ist wie stets zum Gesundheitstag der Gastgeber. Für Klaus-Dieter Paul, Chefarzt in der Kinder- und Jugendmedizin, ist es das erste Mal, dass er als Vereinsvorsitzender die Organisation leitet.

Vorträge bieten Abwechslung

Doch schon beim Blick auf das Programm ist erkennbar, dass auch diesmal eine interessante Zusammenstellung gelungen ist. Die neun Vorträge widmen sich ausgewogen dem übergeordneten Thema mit seinen Facetten. Tipps zum gesunden Altern sind ebenso dabei wie die Vorbereitung auf die medizinische Versorgung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus.

"Auch werden Antworten zur Patientenverfügung gegeben", so Kyreen Haupt. "Was bedeutet es, wenn man keine hat oder aber nicht alle Festlegungen im entscheidenden Moment umgesetzt werden können?"

Von der Notwendigkeit einer solchen Verfügung im Allgemeinen ganz zu schweigen. Auch psychologische Aspekte im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung werden beleuchtet und die Möglichkeiten der Seelsorge aufgezeigt. Ein weiteres Thema ist die palliative Versorgung zu Hause.