Bergstadtfest: Sicherheitskonzept ist aufgegangen

Fazit Verantwortliche in Freiberg ziehen eine positive Bilanz

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Im Legostein-Prinzip waren einige Betonelemente übereinander gebaut. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Sie waren ein notwendiges Übel während des 32. Bergstadtfestes in Freiberg am letzten Juniwochenende: die Sicherheitsmaßnahmen, welche ergriffen wurden, um unter anderem solch schrecklichen Geschehnissen wie denen vom Berliner Weihnachtsmarkt entgegenzuwirken.

Betonklötze schafften Sicherheit

Die Festorganisatoren schätzten die Lage vorab realistisch ein und bereiteten sich entsprechend vor. In der vergangenen Woche nun zogen sie ein positives Fazit. "Wir haben ganz bewusst im Vorfeld des Festes keine Details zum Sicherheitskonzept bekanntgegeben", sagt David Bojack, Leiter Events und Märkte beim Amt Kultur-Stadt-Marketing. So war mancher überrascht, als dann auf der gesperrten B 173 zahlreiche Betonklötze zu finden waren, aber auch große Container.

"Insgesamt wurden 75 Betonelemente verwendet, die zusammen 125 Tonnen wogen", so Bojack. Hinzu kamen sieben Container, jeder knapp 30 Tonnen schwer, bereitgestellt von der Firma Becker Umweltdienste. Auch wurden Baumaschinen als zusätzliche Barrieren aufgestellt.

Die Betonklötzer wurden beispielsweise am Eingang zum Bierdorf im Legostein-Prinzip übereinander gebaut. "Wir konnten lediglich vorab eine Durchfahrtsprobe auf dem Betriebshof durchführen", berichtet David Bojack. Ohne die Unterstützung von Becker Umweltdienste, LSTW, der Firma Adam und BIV sei das nicht machbar gewesen.

Auf- und Abbau gingen schnell

Besonders der schnelle Auf- und Abbau sei großartig gelaufen. Hätte es den Versuch gegeben, etwa mit einem LKW die Barrieren zu durchbrechen, so hätten sich die einzelnen Elemente ineinander verkeilt und ein Durchkommen wäre überaus schwierig geworden. "Damit sind wir auch Vorreiter gewesen", bilanzierte Oberbürgermeister Sven Krüger. Für das nächste Jahr hoffe er, dass eine Sperrung der B 173 abermals möglich sein wird.