Buslinien 611 und 657 werden weiter finanziert

Verkehr Landkreis Zwickau zahlt an Mittelsachsen

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Foto: JohnnyWalker61/iStockphoto

Mittelsachsen/Zwickau . Der mittelsächsische Kreistag hat den Abschluss der Verkehrsfinanzierungsvereinbarung zwischen den Landkreisen Zwickau und Mittelsachsen über die Sicherstellung des öffentlichen Personennahverkehrs auf den Linien 611 Niederfrohna-Tauscha-Chursdorf-Burgstädt-Mohsdorf und 657 Mittweida-Burgstädt-Hartmannsdorf-Limbach-Oberfrohna beschlossen.

Konzession läuft bis Ende 2020

Die Vereinbarung tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft und läuft auf unbestimmte Zeit. Danach verpflichtet sich der Landkreis Zwickau, Ausgleichzahlungen an den Landkreis Mittelsachsen zu leisten, um die Aufwendungen für die Verkehrsleistungen zu tragen. Für 2019 summieren sich die Ausgleichszahlungen voraussichtlich auf rund 37.000 Euro für insgesamt 48.600 Fahrplankilometer auf beiden Linien. Die Zahlung erfolgt quartalsweise.

"Regiobus Mittelsachsen bedient diese kreisübergreifenden Linien unverändert. Beide sind traditionell gewachsen. Die Linie 657 beispielsweise besteht seit dem 9. August 1906, verkehrt seitdem auf nahezu identischem Linienweg zwischen Mittweida und Limbach-Oberfrohna und ist damit die älteste Omnibuslinie Sachsens", erläutert Thomas Kranz, Abteilungsleiter Verkehr und Bauen. Seit 3. September 2007 ist die Linie 611 als Schülersonderlinie unterwegs, sie wurde 2009 nach Wittgensdorf verlängert. "Sie ist für jedermann zugänglich, besitzt aber insbesondere für den landkreisübergreifenden Schülerverkehr eine große Bedeutung", ergänzt Thomas Kranz.

Für beide Linien läuft die Konzession für die Regiobus Mittelsachsen GmbH bis zum Ende des öffentlichen Dienstleistungsauftrages am 31. Juli 2020.