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Claußnitz hat auch 2015 einiges vor

Interview mit Günter Hermsdorf, dem Bürgermeister des Ortes

Claußnitz. 

Zu den lokalen Höhepunkten in der Gemeinde Claußnitz im vergangenen Jahr sowie zu den Planungen für 2015 sprach BLICK-Reporter Uwe Schönberner mit dem 63-jährigen Bürgermeister Günter Hermsdorf (CDU).

Herr Hermsdorf, welche gewichtigen Ereignisse gab es in Claußnitz 2014, auf die Sie an dieser Stelle noch einmal hinweisen möchten?

Der Abriss der großen Industriebrache Groma in Markersdorf wurde bis auf kleine Restarbeiten im vergangenen Jahr abgeschlossen. Durch ein Rückhaltebecken und die Neugestaltung des Dorfbaches in diesem Gelände wurde dem Hochwasserschutz Rechnung getragen. Bei den Feierlichkeiten anlässlich 525 Jahre Markersdorf wurden besonders die Leistungen des Firmengründers G. F. Großer und der Werktätigen der Groma gewürdigt. Ein Denkmal wurde am ehemaligen Firmenstandort eingeweiht.

Weiterhin sind die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen unseres Sportvereines TSV Einheit Claußnitz 1864 zu nennen. Außerdem wurde der Lindenweg in Diethensdorf im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens grundhaft ausgebaut, und durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr erfolgte die Erneuerung der Straßenentwässerung sowie der Asphaltdecke im Bereich der B 107 in Markersdorf. Außerdem freuen wir uns, dass durch den Umbau des Kindergartens "Diethensdorfer Tausendfüßler" 15 neue Plätze für unsere Jüngsten geschaffen wurden.

Wie schätzen Sie allgemein die Situation in Claußnitz ein, und welche größeren Vorhaben gibt es?

Unsere Gemeinde hat für 2015 noch keinen beschlossenen Haushalt. Es gibt aber Vorstellungen, welche Vorhaben realisiert werden sollen. Schwerpunkte sollen dabei Maßnahmen im Straßenbau und im Hochwasserschutz bilden. Im Straßenbau möchte ich stellvertretend vorbehaltlich der Bewilligung von Fördermitteln die Untere Dorfstraße in Markersdorf, die Röllingshainer Straße in Claußnitz, den Waldweg in Diethensdorf und die Brücke am Südweg in Röllingshain nennen.

Gibt es noch Industriebrachen, die dem Ortsbild abträglich sind?

Nein. Wir haben in Markersdorf den Abriss der großen Industriebrachen Groma, Lindenhof und Clara-Zetkin-Textilwerk abgeschlossen.