Die Gefahr lauert in der Dachrinne

Sicherheit Städte fordern Eigentümer zu Maßnahmen gegen Eiszapfen

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Bis zu drei Meter lang sind einige Eiszapfen. Der Gehweg unterhalb dieser Eiszapfen in der Mittweidaer Zimmerstraße wurde sicherheitshalber abgesperrt. Foto: Dennis Heldt

Region. Das nebelig-frostige Wetter ließ vielerorts in der Region die Eiszapfen an den Dächern und Hausfassaden heranwachsen. An einigen Giebeln sind die Eiszapfen mittlerweile mehrere Meter lang und werden somit zu einer echten Gefahr für Passanten.

Das Ordnungsamt in Frankenberg verwies darauf, dass in einem Schadensfall die Versicherungspflicht des Hauseigentümers greife. In der kommenden Woche sollen die Temperaturen spürbar steigen, die Gefahr des Abbrechens größerer Eiszapfen solle daher auf keinen Fall unterschätzt werden, so ein Sprecher des Ordnungsamtes in Frankenberg. Eigentümer sollten Sicherungsmaßnahmen ergreifen, neben Fußgängern seien auch abgestellte Fahrzeuge durch herabfallende Eiszapfen gefährdet. Zahlreiche Gehwege wurden in der Region für Passanten aus Sicherheitsgründen bereits gesperrt, in Mittweida unter anderem entlang der Zimmerstraße auf Höhe der Filmbühne.

Darüber hinaus ist der Winterdienst trotz geringeren Neuschneemengen weiterhin im ständigen Einsatz. Im gesamten Landkreis Mittelsachsen wurden bereits knapp 11.000 Tonnen Salz auf die Straßen gebracht. Damit habe man die benötigte Salzmenge des kompletten vergangenen Winters bereits übertroffen, teilte das Landratsamt mit. Und auch in Mittweida wurden mit 200 Tonnen Salz bereits etwas mehr als die Hälfte der Vorräte durch die Mitarbeiter des Bauhofes verteilt.