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Ein Beruf mit Abwechslung

Ausbildung 25 Straßenwärter erhalten ihre Zeugnisse

Insgesamt 25 junge Leute aus Sachsen haben ihre Ausbildung zum Straßenwärter erfolgreich abgeschlossen. Sie erhielten am Freitag im Schloss in Waldenburg ihre Zeugnisse. Damit beginnt auch für Philipp Matthes (19) aus Langenweißbach und Paul Hauptmann (19) aus Hauptmannsgrün ein neuer Lebensabschnitt. Sie arbeiten künftig in den Straßenmeistereien im Landkreis Zwickau. "Wir statten sie nach der Ausbildung zunächst mit einem befristeten Arbeitsvertrag aus", sagt Amtsleiter Thomas Lobe.

Die beiden jungen Männer schätzen an ihrem Job viele Vorteile. "Das ist eine abwechslungsreiche Tätigkeit, bei der wir oft mit moderner Technik arbeiten", sagt Paul Hilpmann, der in der Straßenmeisterei in Hermsdorf zum Einsatz kommt. Dagegen befindet sich der Arbeitsplatz von Philipp Matthes in der Straßenmeisterei in Zwickau. "Schön ist, dass wir stets viel an der frischen Luft unterwegs sind", sagt Philipp Matthes, der sich als Straßenwärter unter anderem um die Reparatur der Fahrbahn, den Winterdienst und die Grünpflege kümmert. Es gibt aber auch eine Aufgabe, die keine Freude bereitet: Einsammeln von Müll, den Autofahrer am Straßenrand zurücklassen.

Jörg Grüner, Leiter des Überbetrieblichen Ausbildungszentrums (ÜAZ) in Zwickau, spricht von einem leistungsstärkeren Jahrgang. Der ÜAZ-Chef beschreibt die künftigen Straßenwärter als interessiert, lern- und arbeitsbereit: "Ihr Verhalten war grundsätzlich positiv. Sie waren ordentlich, zuverlässig und anständig." Im Ausbildungszentrum in der Herschel-straße in Zwickau erwerben sie ihre praktischen Fertigkeiten. So erlernen die Straßenwärter-Azubis den Umgang mit verschiedenen Baustoffen, Handwerkszeug, Geräten, Maschinen und Fahrzeugen. Die theoretischen Kenntnisse in den verschiedenen Lernfeldern werden ihnen im Berufsschulzentrum für Bau- und Oberflächentechnik Zwickau vermittelt. Ihre auszubildenden Betriebe sind die Autobahnmeistereien des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Sachsen, die Straßenmeistereien der Landkreise und kommunale Bauhöfe. Allerdings ist die Zahl der Städte und Gemeinden, die sich für eine Ausbildung von Straßenwärtern entscheiden, immer noch sehr gering. "Wir haben pro Jahr zwischen zwei und vier Azubis aus den kommunalen Bauhöfen", sagt Grüner.



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