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Eppendorfer müssen auf Sanierung warten

Strassenbau Anwohner und Kraftfahrer sind vom Zustand der Fahrbahn genervt

Eppendorf. 

Eppendorf. Die meisten Kraftfahrer, die in Eppendorf Richtung Großwaltersdorf fahren, steuern ihre Autos ganz bewusst auf die Fahrbahnmitte, um im Abschnitt zwischen der Einmündung Neue Straße und dem Ortsausgang die Fahrzeuge möglichst schonend zu bewegen. Denn die Straße ist dort in keinem guten Zustand. "Vor fast 20 Jahren wurde ein Hinweisschild aufgestellt, dass auf Fahrbahnschäden aufmerksam macht. Aber sonst ist nichts passiert, ärgert sich Anliegerin und CDU-Gemeinderätin Ulrike Seyfert.

Auch Familie Günther bemängelt den Zustand der rund 300 Meter langen Strecke, die mit zahlreichen Schlaglöchern versehen ist und immer nur geflickt wurde. Immerhin sei durch die Geschwindigkeitsbegrenzung, die wegen der Schule eingeführt wurde, der Geräuschpegel etwas gesunken.

Denn wenn schwere LKW über die Straße fahren, ist das mit entsprechendem Lärm verbunden. "Natürlich sind wir von diesem Zustand alle genervt und hoffen, dass bald etwas passiert. Da es sich jedoch um eine Staatsstraße handelt, liegt die Verantwortung beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Dresden", sagt Eppendorfs Bürgermeister Axel Röthling (SPD).

Wie eine Anfrage bei der Behörde ergab, müssen sich die Anlieger und Kraftfahrer jedoch noch gedulden, bis die Baumaschinen anrücken. "Für die Maßnahme in Eppendorf werden derzeit die Baurechtsunterlagen erstellt. Es ist vorgesehen, sofern keine der Maßnahme widerstehende Sachverhalte auftreten, das Baurecht bis Ende 2021 herzustellen. Nach Herstellung des Baurechtes kann über die Einordnung der Maßnahme in ein Bauprogramm entschieden werden. Ein konkreter Realisierungszeitraum kann derzeit noch nicht benannt werden", teilte Franz Grossmann von der Pressestelle des Landesamtes mit. Die Kosten werde zunächst mit rund 1 Million Euro veranschlagt.



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