Festival bietet "Fantasien von allerley Gestalt"

Konzerte 22. Silbermann-Tage und Orgelwettbewerb

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Die große Silbermannorgel im Freiberger Dom St. Marien. Foto: Stefanie Horn

Freiberg. Die Fantasie und eine kreative Verbindung der Künste stehen im Mittelpunkt der 22. Silbermann-Tage vom 6. bis 17. September. Unter dem Motto "Fantasien von allerley Gestalt" bietet das traditionsreiche Musikfestival rund um den Orgelbaumeister Gottfried Silbermann (1683-1753) insgesamt 27 Veranstaltungen an 13 Orten in der Region zwischen Freiberg, Dresden und dem Erzgebirge.

In Konzerten mit hochkarätigen Musikern und beim Internationalen Wettbewerb werden die weltberühmten Silbermann-Orgeln und die Musik fantasievoll in völlig neue spannende Zusammenhänge gestellt. Mit Concerto Copenhagen eröffnet das renommierteste Barockorchester Skandinaviens das Festival.

Als weitere international anerkannte Künstler sind unter anderem der RIAS-Kammerchor, das von ehemaligen Thomanern gegründete Calmus-Ensemble, der Dresdner Kreuzchor oder Thomas Quasthoff zu Gast. Ungewöhnliche Konzertformate nehmen - getreu dem fantasievollen Motto - im Festivaljahrgang 2017 einen besonderen Rang ein. In Kuhnaus Geburtsort Geising trifft Pantomime auf barocke Orgelmusik, in Schneeberg präsentiert die belgische Compagnie Carré Curieux in der Wolfgangskirche Zirkusartistik zu Orgelmusik.

Andreas Scotty Böttcher fährt mitsamt einem Portativ - einer tragbaren historischen Kleinorgel - in das Silberbergwerk in Freiberg ein, um Jazz in die Tiefen des Berges zu bringen. Beim Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb treten zum 13. Mal die besten Nachwuchsorganisten aus aller Welt an.

Die 28 zugelassenen Teilnehmer kommen aus 14 Ländern von vier Kontinenten. Der Wettbewerb wird an den Gottfried-Silbermann-Orgeln in Niederschöna, in der Petrikirche Freiberg und im Dom St. Marien zu Freiberg (Kleine und Große Silbermann-Orgel) ausgetragen. Alle Wettbewerbsrunden sind öffentlich, Publikum ist willkommen. www. silbermann.org