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Flöhaer und Neuseeländer machten gemeinsame Sache

Motorsport Auf nationale Triumpfe folgten WM-Titel

Flöha. 

Flöha. Zwei Wochen nach dem Finale der Int. Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM) in Woltersdorf bei Berlin endete in Marco de Canaveses in Portugal auch die ebenfalls leidgeprüfte Enduro-Weltmeisterschaftssaison 2020. In beiden Fällen durfte sich der Neuseeländer Hamish Macdonald mit einem Titel schmücken. In der DEM war der Schützling und zugleich die Speerspitze des vom Flöhaer Marcus Kehr geleiteten Teams Sherco Academy Deutschland an allen sechs Fahrtagen der schnellste Fahrer aller Klassen und wurde demzufolge souverän Int. Deutscher Meister. Natürlich hatte der 21-jährige "Kiwi" gleichzeitig auch immer seine Klasse, die mittlere Hubraumkategorie E2 gewonnen, doch in der separierten Wertung er war mit internationaler Lizenz nicht punktberechtigt. Als es direkt anschließend zu den beiden aufeinanderfolgenden und finalen Wochenenden der Enduro-Weltmeisterschaft in den Norden Portugals ging, lag der letztjährige Enduro-Youth-Weltmeister nach zuvor drei dritten Plätzen und einem Tagessieg in der Klasse Junior 2 und der beide Nachwuchsklassen vereinenden Enduro Junior jeweils auf Rang zwei in Lauerstellung. Auf der iberischen Halbinsel gewann der Sherco-Werksfahrer an allen vier Tagen und fing so seinen Teamkollegen Theophile Espinasse (2019 Gesamtsieger bei "Rund um Zschopau") noch ab. "Ich habe ihm gleich anschließend telefonisch gratuliert, und er hat sich auch sehr gefreut", sagt sein Deutschland-Chef Marcus Kehr. Des Weiteren führt der mit 20 Einzeltiteln deutsche Rekordmeister aus: "Er hat sich auch noch einmal bedankt, dass er bei uns zusätzlich die DEM fahren konnte. Speziell die schweren und ähnlichen Bedingungen bei unserem Finale haben ihm echt was gebracht. Aber auch für uns war es hinsichtlich unserer Sponsoren eine gute Sache. Gern würden wir ihm nächstes Jahr hier wieder so ein Umfeld bieten."