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Freiberg würdigt ehrenamtlichen Einsatz

Aufruf Neue Vorschläge für den Bürgerpreis erbeten

Freiberg. 

Freiberg. Zum traditionellen Neujahrsempfang des Freiberger Oberbürgermeisters im Januar ist die Verleihung der Bürgerpreise einer der Höhepunkte. Für das Jahr 2017 erhielten ihn in diesem Jahr Professor Karl-Hermann Kandler für seine Verdienste um Menschen mit Kehlkopfoperationen sowie die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft, deren kulturelles Wirken in der Stadt und der Region damit eine angemessene Würdigung erfuhr.

Nun werden die Preisträger nicht einfach so von der Stadtverwaltung nach Gutdünken herausgepickt, sondern die Bürger der Stadt sind aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten, die dann von einem Gremium begutachtet werden, auf dass der Stadtrat eine abschließende Entscheidung treffen kann. Bis zum 31. August können diese Vorschläge mit einer kurzen Begründung bei der Stadtverwaltung, Amt des Oberbürgermeisters, Obermarkt 24, 09599 Freiberg eingereicht werden.

Im November soll der Presiträger feststehen

In seiner Novembersitzung legt sich der Stadtrat dann auf die diesjährigen Preisträger fest. "Ehrenamtlicher Einsatz ist nicht mit Silber aufzuwiegen", sagt Oberbürgermeister Sven Krüger. "In Freiberg ist die Vielfalt des Ehrenamtes enorm und ohne es wäre vieles kaum mehr denkbar." Deshalb sehe er in dem Bürgerpreis eine wunderbare Form der Würdigung, die zudem das Engagement in den öffentlichen Fokus rücke.

Seit 1992 wird dieser Preis in Freiberg vergeben. 51 Freiberger und sechs Vereine konnten ihn bereits entgegennehmen. Für das Jahr 2018 wird er zum 27. Mal verliehen. Ob Einzelperson oder Gruppe, im Mittelpunkt soll das ehrenamtliche und uneigennützige Engagement für Mitmenschen und zum Wohle der Stadt stehen, ganz gleich ob politisch, sozial, kulturell oder zur Traditionspflege.



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