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Gründerzeit in Miniaturformat

Vorgestellt Der etwas andere Schwibbogen

Die Verwirklichung eines Traums nennt Daniela Suchfort die Arbeit ihres Mannes, bei der Vorstellung des neuen Gründerzeit-Schwibbogens im Nussknackermuseum Neuhausen. 500 Arbeitsstunden investierte der gelernte Elektroingenieur in die Herstellung der Miniaturwelt des 19. Jahrhunderts. Mit Backsteintürmchen, einem schmiedeeisernen Fahrstuhlturm und flanierenden Herrschaften aus der Oberschicht zeigt die Arbeit des 50-jährigen jedoch nicht die klassisch erzgebirgische Weihnachtskunst. "Es handelt sich nicht um einen Schwibbogen im eigentlichen Sinne, denn anstatt eines geschlossen Bogens erzeugen wir diese Form mit den angebrachten Lichtern", erklärt Matthias Suchfort, der gemeinsam mit seiner Frau Daniela die Holzkunst-Manufaktur Damasu im Neuhausener Ortsteil Dittersbach. "Außerdem faszinierten mich schon immer die technischen Errungenschaften der Gründerzeit." Eine weitere Besonderheit an dem Bogen ist auch die reiche licht- und tontechnische Ausstattung. ´Für die Besucher des Museums läuft nach dem Start ein circa 9-minütiges Programm, in dem über Land und Leute und den neuen Schwibbogen erzählt wird. Das Hauptaugenmerk der 2003 gegründeten Manufaktur liegt jedoch auf der Produktion von Holzbausätzen, aus denen Hobbybastler ihr eigenes Werk zusammenbauen können.



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