Gründernetzwerk-Teams im Coworking Space

Vertrag Gründerpotenzial ist in Freiberg hoch

gruendernetzwerk-teams-im-coworking-space
Michael Steeger (r.) und Kanzler Jens Then bei der Vertragsunterzeichnung zwischen dem Coworking Space und dem Gründernetzwerk. Foto: TU Bergakademie

Freiberg. Ganz nach dem Motto "Es wird kein Erz mehr gefördert, dafür aber Ideen" ziehen vier Teams des Gründernetzwerks Saxeed in diesen Tagen in den von Christmann + Pfeifer gegründeten Coworking Space "FreiWerk" in der Himmelfahrtsgasse auf dem Gebiet des ehemaligen David-Schachts ein. Die von Saxeed betreuten Gründer erhalten damit ein neues Format, um ihre Ideen voranzutreiben. In einem strukturierten Programm, dem Freiberg Innovation Inkubator, werden Ideen innerhalb von sechs Monaten bis zur Gründung geführt. Dabei spielen gute Startbedingungen wie die räumliche Umgebung für Unternehmen in Gründung eine wichtige Rolle. Der besondere Freiraum, den FreiWerk bietet, kann ideal in den sechs Monaten genutzt werden, um aus Ideen Business werden zu lassen. "Wir sehen das Gründerpotenzial in Freiberg und haben daher den Coworking Space FreiWerk hier konzipiert und ins Leben gerufen", sagt Michael Steeger, Geschäftsführer von C + P Industriebau, bei der gemeinsamen Vertragsunterzeichnung mit Jens Then, Kanzler der TU Bergakademie Freiberg. "Wir glauben, dass innovative Gründungswillige ein Bedürfnis nach Synergieeffekten einer Arbeitsgemeinschaft haben." Man freue sich, dass Saxeed, das Gründernetzwerk der südwestsächsichen Hochschulen, dieses Konzept nutzt. Von Vorteil sei zudem die Nähe zu einem Unternehmen, was den jungen Gründungswilligen die Möglichkeit bietet, firmeneigene Einrichtungen, wie Konferenzräume, Poststelle oder Sekretariatsservice zu nutzen.