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Westsachsen

Hainichen bekommt eine Hundewiese

Umbau Ehemaliges Bauhof-Areal wird zur Hundewiese

Hainichen. 

Hainichen. Wieder konnte in Hainichen ein mehrere Millionen Euro schweres Projekt seiner Bestimmung übergeben werden: An der Kleinen Striegis konnte eine neue Hundewiese eingeweiht werden. Das ehemalige Areal des Gaswerkes sowie des ehemaligen Bauhofes erhielt damit nach dem Ende der umfangreichen Revitalisierungs-Arbeiten eine neue Bestimmung.

2,3 Mio Euro werden fällig

"Insgesamt beläuft sich die Investitionssumme auf etwa 2,3 Millionen Euro", informierte Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger anlässlich der Einweihung, zu der auch mehrere Anwohner erschienen. Greysinger schätzt, dass die Stadt dabei einen Eigenanteil von etwa zehn Prozent tragen muss.

Für diese aufwändige Maßnahme, die eine Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern umfasst, konnten Fördergelder aus folgenden drei Programmen verwendet werden: EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), Hochwasserschadensbeseitigung 2013 und Brachflächen-Revitalisierung. Die Maßnahme hatte es insbesondere in sich, weil unterirdische Kontaminationen festgestellt wurden.

Probleme der Zukunft?

Eine Auflage des Landratsamtes Mittelsachsen war das Einsetzen von alten Baumstümpfen in den Bachlauf. Hier dürften Probleme beim nächsten Hochwasser vorprogrammiert sein. Auch das notwendige Einzäunen des Hundeplatzes - quer zur Fließrichtung der Kleinen Striegis - bringt künftig garantiert Schwierigkeiten, da sich hier Treibgut sammelt.

Die Hundebesitzer aus der Nähe haben damit jetzt eine zusätzliche Möglichkeit, um ihren Hund Gassi führen zu können, ohne erst kilometerweit fahren zu müssen. Im Winter soll sich die Freifläche in eine Eisbahn verwandeln.



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