Hereinspaziert in die Bergwerkstatt

Weihnachten Schauen, staunen und basteln

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Buntes Treiben herrscht an jedem Tag des Christmarktes in der "Kleinen Bergwerkstatt". Foto: Wieland Josch

Freiberg. Weihnachtsmärkte sind schön und voller Verlockungen. Der Christmarkt in Freiberg macht da keine Ausnahme. Vor allem für Kinder bietet er aber auch eine wahre Oase des Innehaltens. Die "Kleine Bergwerkstatt" im Erdgeschoss des Rathauses lädt dazu ein, der Weihnachtsgeschichte auf verschiedene Art zu begegnen. "Wir basteln hier aus Naturmaterialien kleine Weihnachtskrippen", erzählt Frank Herter, einer der beiden Hauptamtlichen, welche hier die Fäden in der Hand halten. In einer Strohhütte wird die Erzählung von Maria und Josef sowohl vorgelesen als auch auf einem Bildschirm miterlebbar gemacht. "Wir sind manchmal schon erstaunt, dass die Geschichte aus der Bibel nicht jedem Kind bekannt ist", so Herter.

Er ist ansonsten Leiter des Jugendtreffs der Jakobigemeinde. Die Bergwerkstatt ist ein Gemeinschaftsprojekt aller christlichen Kirchen Freibergs. Neben der Bastelstraße und der Vorlesehütte gibt es hier auch noch eine Bücherecke, in der sich so manch schönes Geschenk für den Heiligen Abend finden lässt. Über 40 ehrenamtliche Helfer sind in den über vier Wochen des diesjährigen Christmarktes in der Bergwerkstatt dabei.

"Ohne sie würde das nicht klappen", sagt Joachim Krahl, Pfarrer der Pfingstgemeinde und zweiter Hauptamtlicher. "Aber auch von der Stadt erfahren wir freundlichste Unterstützung." Das geht von der Bereitstellung des Raumes über die technische und materielle Ausstattung. Und der Erfolg? Überwältigend. In der Woche von 15 bis 18 Uhr und am Wochenende von 12 bis 18 Uhr sind unzählige Kinder mit Feuereifer dabei.