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Historische Fernmeldetechnik erleben

Ausstellung Zum Frühlingsfest geöffnet

Freiberg. 

Telefonieren, das war nicht immer das, was es heute ist. Wo schon jedes Kleinkind mit einem Handy ausgerüstet scheint, ist es nicht verkehrt, sich die Historie der Fernmeldetechnik hin und wieder zu vergegenwärtigen, als Telefone noch stationär waren und Verbindungen nicht über Satelliten gingen, sondern rasselnd von Relais hergestellt wurden. Zum Frühlingsfest in der Freiberger Poststraße hat man dazu Gelegenheit. In den Räumen der ehemaligen Paketausgabe der Hauptpost ist eine alte Vermittlungsstelle aufgebaut. Diese wurde von sachkundigen Menschen einst vor der endgültigen Verschrottung bewahrt, aus Einzelteilen zusammen gesetzt und in Freiberg aufgebaut. "Mit dieser Apparatur konnten über drei Wahlstufen bis zu 10.000 Anschlüsse bedient werden", erzählt Stefan John, einer der Initiatoren. Ein Teil der Anlage stammt sogar aus dem Jahr 1929, der andere von 1950. Die Ausstellung ist nur zu besonderen Anlässen wie dem Bergstadtfest, dem Tag des offenen Denkmals oder eben dem Frühlingsfest geöffnet. Die Älteren empfängt Nostalgie, die Jüngsten das blanke Staunen darüber, wie mal alles anfing.