Kanuten können jetzt den Ausbau planen

Baumaßnahmen Streit um Grundstücke im Talgut Lauenhain geklärt

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Foto: Getty Images/iStockphoto/io_nia

Lauenhain/Mittweida. Der Staatsbetrieb Zentrales Flächenmanagement Sachsen (ZFM) und die Stadt Mittweida haben sich nun endlich auch zu den restlichen streitigen Grundstücke im Talgut Lauenhain am Ufer der Zschopau neben dem Vereinsgrundstück der Kanuten der SG Lauenhain geeinigt und damit das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Chemnitz gütlich beendet. Im Gegenzug verpflichtet sich die Stadt Mittweida, die Grundstücke nur für kommunale Zwecke zu nutzen und diese nicht zu veräußern.

Eine interessengerechte Lösung

Die anderen Grundstücke - Freizeit- und Erholungsgrundstücke - werden vermögensrechtlich dem Freistaat Sachsen zugeordnet. "Ich freue mich, dass wir eine interessengerechte Lösung gefunden haben. Öffentliche Stellen sollten nicht miteinander streiten", sagt Stefan Wagner, kommissarischer Geschäftsführer des Staatsbetriebes ZFM im Nachhinein zu dieser Thematik.

Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber dazu: "Der gerichtliche Vergleich ist gut für die Stadt Mittweida und für die Grundstücksnutzer vor Ort. Außerdem schaffen wir endlich Rechtssicherheit". Die Sportgemeinschaft Lauenhain kann nun für die Zukunft planen und Fördermittel für den Ausbau der Vereinsräume in Anspruch nehmen.