Kinderkrippe in Friedeburg fertig

Übergabe Außenanlagen müssen noch entstehen

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Platz genommen: Irena Joschko, Sven Krüger, Michael Eckardt und Andreas Böhnstedt vom Hochbau- und Liegenschaftsamt, Arne Gorzolla und Karin Wallrath vom Baubüro Freiberg sowie Petra Straube vom Kinderschutzbund (v.l.). Foto: Wieland Josch

Freiberg. So ganz genau könne er sich nicht mehr entsinnen, die wievielte Übergabe einer neu errichteten oder modernisierten Kindereinrichtung in Freiberg das jetzt sei, welche die Stadt in den letzten Jahren vollzog, meinte Oberbürgermeister Sven Krüger zur feierlichen Einweihung der neu errichteten Kinderkrippe an der Kurt-Handwerk-Straße im Stadtteil Friedeburg am vergangenen Donnerstag, den 15. Dezember 2016. Doch sei dies ja auch ein gutes Zeichen dafür, wie viel letztlich an dieser Stelle geschaffen werde. Die Einrichtung, betrieben vom Deutschen Kinderschutzbund, in der ab Januar 60 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren tagsüber betreut werden, ist lediglich der Auftakt zu weiteren Anstrengungen, welche die Stadt unternimmt, um für die kleinen Freiberger zu sorgen. Im April 2017 wird mit den Arbeiten gleich neben der Kinderkrippe begonnen, um ein Soziales Zentrum des Kinderschutzbundes mit Kindergarten zu errichten. Mitte 2018 soll es fertig sein. Dann können endlich alle Kinder aus dem alten Gebäude des Kinderschutzbundes an der Friedeburger Straße hierher umziehen. "Schon als wir 2004 das Haus übernahmen war klar, dass es saniert werden muss", erzählt Irena Joschko, Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes Freiberg, rückblickend. "Jahre vergingen und das Thema beschäftigte insgesamt zwei Generationen an Vorständen." Schließlich kam es zum Neubau wenige hundert Meter weiter. Die Geburtenentwicklung in Freiberg, welche weiterhin deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt, zwingt aber noch zu weiteren Handlungen. "In den nächsten Jahren werden wir zusätzlich noch zwei weitere Kindereinrichtungen bauen", verkündete Sven Krüger. Derzeit existieren erste Planungen dazu und man ist auf der Suche nach geeigneten Grundstücken. In der Kurt-Handwerk-Straße ist soweit alles perfekt, bis auf die Außenanlagen. "Da hat uns der verregnete Oktober einen Strich durch die Rechnung gemacht", gesteht Sven Krüger. Sobald es die Witterung zulasse, werden im neuen Jahr Flächen geschaffen und Spielgeräte aufgestellt.