Mittweida: Pompöser Auftakt zur 150-Jahrfeier

Festakt Hunderte Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Sport

Das wohl größte Spiegelzelt der Welt war zum Festakt bereits gut gefüllt. Zahlreiche Prominente aus Politik, Sport und Gesellschaft gaben sich die Ehre. Foto: Dennis Heldt.

Mittweida. Der Startschuss ist gefallen: Im imposanten Spiegelzelt "Queen of Flanders" fand am Freitagvormittag die Auftaktveranstaltung ins lange Festwochenende anlässlich des 150. Bestehens der Hochschule Mittweida statt. Zahlreiche prominente Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und der Gesellschaft waren vor Ort mit dabei, allen voran der Stanislaw Tillich.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich spricht in den höchsten Tönen

Der Ministerpräsident des Freistaates würdigte in seiner Festrede vor allem den außergewöhnlichen Ruf der Hochschule Mittweida in Sachsen und der Welt: "Die Hochschule Mittweida steht weit über die Landesgrenzen hinaus für sächsische Ingenieurkunst und für sächsischen Erfindergeist. Hier studieren, forschen und entwickeln kluge Köpfe aus aller Welt."

Die Hochschulentwicklung spiele für Sachsen daher eine zentrale Rolle, nicht ohne Grund verwende man ein Drittel des Haushaltes in Bildung, Forschung und Lehre, so Tillich außerdem. Auch die negative Kritik am Hochschuljubiläum vonseiten einiger Mittweidaer Bürger griff der Ministerpräsident kurz auf: "Konflikte gebe es immer und überall, dabei hilft nur der offene Dialog. Aber ich kenne viele andere Städte in Sachsen, die froh wären, wenn es so eine Hochschule auch in ihrem Ort geben würde."

"[...] das erste große Jubiläum ohne Existenzängste."

Neben Tillich sprachen auch Staatsministerin Eva-Maria Stange sowie Landrat Matthias Damm und Oberbürgermeister Ralf Schreiber der Hochschule im Rahmen des Festaktes ihre Glückwünsche zum Jubiläum aus. Umrahmt wurde der zweistündige Auftakt durch Musik der Mittelsächsischen Philharmonie und mehreren kleinen Filmbeiträgen, die sowohl die Entwicklung als auch die Forschungsbereiche der Hochschule den Gästen näherbrachten.

Hochschulrektor Ludwig Hilmer sagte im Zuge seiner Rede außerdem: "Ich freue mich, dass wir alle gemeinsam die kommenden Tage feiern können, es war wohl noch nie so viel Prominenz in Mittweida und es ist das erste große Jubiläum ohne Existenzängste." Und selbst Angela Merkel, Horst Seehofer und Edmund Stoiber reisten am Freitagvormittag nach Mittweida, um der Hochschule persönlich zu gratulieren. Natürlich nur als Doublevertretungen, der bayerische Kabarettist Wolfgang Krebs lockerte mit seinen Auftritten das Programm auf. Mehr als 170 Studenten sorgten dabei auch für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. deh