Mittweidaer Bahnhofsplatz wird erneuert

Modernisierung Gelände soll ab 2013 zur Schnittstelle für Bahn und Bus umgebaut werden

Mittweida. Seit etwa vier Jahren tüfteln die Stadt Mittweida, das mittelsächsische Busunternehmen Regiobus sowie die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund Mittelsachsen an einem ausgeklügelten Konzept, wie der Mittweidaer Bahnhofsvorplatz künftig zur modernen Schnittstelle für Bus und Bahn umgebaut werden könnte. Jetzt hat man die ersten Pläne dafür vorgestellt, von denen eine Variante voraussichtlich ab Frühjahr 2013 realisiert werden soll. Das teilte der Mittweidaer Bauamtschef Sebastian Killisch auf Nachfrage mit, der die Maßnahme mit über einer Million Euro bezifferte. Finanziell gestemmt werden soll es mit insgesamt 75 Prozent Fördergeldern, die vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr in den Umbau fließen. "Der Fördermittelbescheid liegt uns bisher noch nicht vor, weil die aktuelle Planung gegenwärtig noch seitens des Landesamtes geprüft wird", sagt Killisch. Der Bahnhofsvorplatz soll später in drei Bauabschnitten umgestaltet werden. Geplant dabei ist, dass auf dem Gelände zwei behindertengerechte Bussteige für den Stadtbus und ein Stand für Sonderbusse und Schienenersatzverkehr entstehen, die einen direkten Anschluss an den zukünftigen Hausbahnsteig inklusive möblierter Fahrgastunterstände als auch öffentlicher Toilettenanlage haben werden. Darüber hinaus ist eine Wendeschleife für Busse vorgesehen. "Die ersten zwei Bauabschnitte sollen im Jahr 2013 fertig werden, vorausgesetzt, wir erhalten die Fördergelder und das Frühjahreswetter lässt und nicht im Stich", ist Killisch optimistisch. Der letzte Bauabschnitt soll im Jahr 2014 folgen. Dafür ist vorgesehen, alte Baracken abzureißen, um eine neue Park-and-Ride-Anlage zu bauen. Allerdings muss die Kommune das Areal noch von der Bahn erwerben. "Auf eine Antwort warten wir allerdings noch", teilte Killisch auf Nachfrage mit.