Oldtimerfans schöpfen neue Hoffnung

Zukunft Leute aus der Nachbarschaft bieten Hilfe an

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Im nächsten Jahr kommen die Oldtimer vom 28. bis 30. April nach Werdau. Wie geht's danach weiter? Foto: Frenzel

Werdau. In der Stadt an der Pleiße gibt es neue Hoffnung für eine Rettung des traditionsreichen IFA-Oldtimertreffens. Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach einem neuen Veranstaltungsort, da die Westtrasse im nächsten Jahr letztmals für die Präsentation der historischen Fahrzeuge genutzt werden darf. ";Eigentümer von Flächen, die sich neben dem bisherigen Veranstaltungsgelände befinden, haben uns ihre Unterstützung angeboten", sagt Oberbürgermeister Stefan Czarnecki. Er macht deutlich, dass bis zum Ende des ersten Quartals 2017 die Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt werden sollen. In den Verhandlungen geht es um viele Details: Wie viele Quadratmeter können zur Verfügung gestellt werden? Welche Konditionen schweben den Eigentümern vor?

"Eine Änderung der Veranstaltungsfläche würde automatisch auch eine Änderung des Konzeptes mit sich bringen", sagt Stefan Czarnecki. Deshalb müsse auch die Debatte mit den Organisatoren des IFA-Oldtimertreffens fortgesetzt werden. Dabei gibt es ein weiteres Problem: Viele Helfer, die über fast zwei Jahrzehnte zur Stange gehalten haben, sind mittlerweile auch in die Jahre gekommen. Nun wird eine Generation, die in die (großen) Fußstapfen tritt, gebraucht.

Die 20. Auflage des IFA-Oldtimertreffens, die noch gesichert ist, findet vom 28. bis 30. April 2017 statt. Wenn die historischen Fahrzeuge nach Werdau rollen, herrscht in der Stadt an der Pleiße stets ein Ausnahmezustand. In den letzten Jahren konnten jeweils mehr als 10.000 Besucher im "rollenden Technik-Museum" auf der Westtrasse begrüßt werden.