Ort für Start-Ups und Existenzgründer entsteht

alte wäscherei Volksbank plant Innovations- und Gründungszentrum

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Prof. Jan Schaaf, Moderator der Veranstaltung, freut sich mit Raymond Uhlig und Prof. Anika Dittmar auf den Workshop im "Incubator" (v.l.). Foto: Chris Brinkmann

Mittweida. Vor siebeneinhalb Jahren war die alte Wäscherei auf der Bahnhofstraße 32 noch aktiv. Seitdem verfallen die Gebäude auf dem Gelände, zu denen neben der Wäscherei auch ein Wohnhaus und eine größere Scheune zählen, langsam. Doch die Volksbank Mittweida will mit einem Innovations- und Gründungszentrum den alten Gemäuern nun Leben einhauchen. "Die Planungen sind zu 90 Prozent abgeschlossen", erklärt Raymond Uhlig, Bereichsleiter Baufinanzierung der Volksbank Mittweida.

Der "Incubator" als Herzstück

Neben Mietbüros und einem Veranstaltungsraum bildet der "Incubator", der in der ehemaligen Wäscherei entstehen soll, das Herzstück des Konzeptes. "Im Erdgeschoss soll ein Raum für junge Gründer entstehen. Dieser wird kostenlos nutzbar sein. Im Obergeschoss finden sich offene Büros und eine Gemeinschaftsküche. Das Dachgeschoss wird von der Volksbank genutzt", erläutert Raymond Uhlig. Mit dem Projekt sollen junge und kreative Menschen eine Perspektive in der Region finden.

"Neben dem Kontakt zu anderen Gründern ist hier auch eine Beratung durch die Volksbank denkbar", schaut Raymond Uhlig in die Zukunft. Der Öffentlichkeit wird das Projekt im Rahmen der 25. Interdisziplinären wissenschaftlichen Konferenz Mittweida vorgestellt. Am 24. Oktober findet dafür im geplanten "Incubator" von 17 bis 18.30 Uhr ein Workshop zum Thema Existenzgründung statt. Neben der Projektvorstellung gibt Saxeed einen Einblick in Gründungsmöglichkeiten in der Region. Die Veranstaltung ist auf 50 Teilnehmer begrenzt. Anmeldung per E-Mail an stadtmw@gmail.com möglich.