Schnelle Hilfe für Pedalritter in Rochlitz

Service Zweite Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt ist nun fertig

Rochlitz. 

Rochlitz. Seit letzter Woche können Radler am Rochlitzer Schloss auf Hilfe hoffen, falls ihr Drahtesel einmal streikt. Eine zweite Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt wurde am Café Blümchen vor dem Eingang zum Schloß Rochlitz von der Tourismus und Marketing GmbH (LTM) aufgestellt. Die erste dieser Art am Mulderadweg wurde am 26. Juli 2019 eröffnet. Sie befindet sich vor dem 1848 errichteten Landgasthof Dehnitz bei Wurzen und liegt somit direkt am Mulderadweg mit seinen über 400 Kilometern. Die 1,34 Meter hohe grüne Service-Station bietet ein umfangreiches Equipment an. Ob Reifenheber, diverse Schraubenzieher, Inbusschlüssel, Skateboard-Tools oder eine Luftpumpe mit Druck 10 BAR und Adapter für alle Ventile, der grüne Helfer steht für Erste-Hilfe-Maßnahmen am Fahrrad Tag und Nacht bereit. Über einen QR-CODE am Gerät gelangt man sogar zu Reparaturanleitungen.

Online-Abstimmung hat entschieden

Bei der Suche nach der zweiten Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt am Mulderadweg standen drei Standorte zur Auswahl, die sich bereits im Jahr zuvor beworben hatten: Gasthof Rechenmühle, Erlebnishotel zur Schiffsmühle Grimma und Schloss Rochlitz. Bei der Online-Abstimmung auf der Homepage www.mulderadweg.de stimmten über 300 Teilnehmer ab, von denen sich 177 für Rochlitz entschieden. "Wir begleiten die Entwicklung der 400 Kilometer langen Strecke seit 2015 und wollen mit der Aktion eine Initialzündung für Tourismusvereine und Gastronomen setzen", erklärt Sandra Brandt, Leiterin der Abteilung Region der LTM. Und Jana Uhlmann, Geschäftsführerin vom Heimat- und Verkehrsverein "Rochlitzer Muldental" ergänzt: "Wir beobachten eine verstärkte Nachfrage nach dem Fahrradtourismus auf dem Muldetalradweg".

Gleichfalls erhofft sich Schlossherr Peter Knierriem steigende Besucherzahlen für das Rochlitzer Schloss. Bereits jetzt spürte er kaum einen Rückgang der Gäste im Vergleich zum Vorjahr trotz Corona Pandemie. Viele Touristen schätzen die heimischen Gefilde und machen sich auf um sie zu erkunden, anstelle in ferne Länder zu reisen.