Station mit neuen Strukturen

Veränderung Nabu-Regionalgruppe Burgstädt bewirtschaftet das Areal

Herrenhaide/Burgstädt. 

"Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt." So lautete vor mehreren Jahrzehnten eine Liedzeile, die nichts an ihrer Bedeutung eingebüßt hat. Vor reichlich 30 Jahren wurde auch die Naturschutzstation Herrenhaide durch Revierförster Karl-Peter Füßlein ins Leben gerufen, die von ihm auch über drei Jahrzehnte geführt wurde. Da sich mit der Zeit Befindlichkeiten ändern, mussten auch die Mitglieder der Naturschutzstation Herrenhaide reagieren: "Um auch künftig weiter existieren zu können, haben wir uns nun offiziell dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu), Landesverband Sachsen angeschlossen", so Jens Schubert, der jetzt die Nabu-Regionalgruppe Burgstädt leitet. Während die verwaltungstechnischen Dinge über den Nabu-Regionalverband Erzgebirge laufen, kümmern sich die Mitglieder der Naturschutzstation ausschließlich um das Bewirtschaften. Die Stadt Burgstädt hat schon lange darauf gedrängt, dass sich die Naturschutzstation offiziell einem Verein anschließt. Denn nur so ist es heutzutage möglich, auch an die dringend benötigten Fördergelder heranzukommen. Arbeiten, die auf dem rund 3,5 Hektar großen Gelände durchzuführen sind, gibt es schließlich reichlich: Da sind die Nist- und Bruthilfen zu erneuern, es sind Bäume und Sträucher zu verschneiden, der Teich ist zu entschlämmen oder es ist Gehölz zu entfernen, um dem seltenen Teufelsabbiss beste Wachstumsmöglichkeiten zu bieten. Das sind nur einige der im Jahreslauf anfallenden Tätigkeiten. Weiteres unter www.netz-natur.de