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Westsachsen

Unternehmen investiert in den Standort

Wirtschaft Landrat besichtigt Lederwerk an der Zugspitze

Brand-Erbisdorf. 

Brand-Erbisdorf. Die Zugspitze gibt es in Bayern, aber auch bei Brand-Erbisdorf. Dabei handelt es sich hier um ein Gebiet nahe dem Freiberger Ortsteil Zug. Dort hat das Unternehmen HEWA Leder, welches zur portugiesischen Cuindo-Gruppe gehört, seine Zweigniederlassung. Und diese kann auf lange Traditionen verweisen, ist doch das Gerberhandwerk in der Bergbauregion seit jeher fest verwurzelt. Mittelsachsens Landrat Matthias Damm besuchte am Mittwoch dieser Woche das Unternehmen, um sich ein Bild von der Produktion zu machen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch über eventuelle Probleme und Möglichkeiten der Unterstützung zu kommen. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Herstellung hochwertigen Leders für die Autoindustrie, wobei der Hauptabnehmer Rolls Royce Motor Cars ist, sondern auch eine millionenschwere Investition, die derzeit Gestalt annimmt. HEWA errichtet nämlich für rund 7 Millionen Euro auf seinem Gelände eine neue Halle, in der neben Lagerflächen, Büro- und Sozialräumen drei Zurichtungslinien und eine Farbküche Platz finden werden. "Wir denken, dass um den Jahreswechsel herum die erste Probeproduktion begonnen werden kann", sagt Geschäftsführer Stephan C. Kratzer.

Das Richtfest ist bereits für den August geplant. Sorgen bereitet derzeit vor allem der Fachkräftemangel. Matthias Damm verwies auf die vielen Veranstaltungen, die der Landkreis macht, um neuen Nachwuchs zu gewinnen. Vor allem die Rückkehrermesse, die am 27. Dezember zum zweiten Mal stattfindet, spiele dabei ein große Rolle. Mit Blick darauf, dass durch die neue Halle viele Arbeitskräfte bei HEWA gesucht werden, wolle man dort gern dabei sein.



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