Unterricht rund um den Rochlitzer Berg

Bildung Wissenswertes über den roten Porphyr erfuhren Schüler bei einer Führung

Rochlitz. Unterricht im Grünen bei perfektem Wetter erlebten 44 Drittklässler aus der Erich-Kästner-Grundschule Penig bei ihrem Ausflug rund um den Rochlitzer Berg. "Die Fahrtkosten wurden durch die Sparkassenförderung übernommen und somit buchten wir beim Heimat- und Verkehrsverein zwei Gästeführerinnen, die den Kindern aus dem Leben der Steinmetze viel Wissenswertes vermittelten", berichtete Klassenleiterin Andrea Fuhrmann.

Altes Handwerk selbst ausprobieren

Das Thema passt auch perfekt zum Unterrichtsstoff der 3. Klassen, das Steine aus der Region beinhaltet. Die Mädchen und Jungen erfuhren von Gästeführerin Ines Keller sowie Kerstin Kunze die Entstehung des einmaligen roten Porhyrs. Auch wussten schon manche, dass dieser Stein am Peniger Rathaus und in der Kirche verbaut wurde. Am besten gefiel es natürlich den Schülern, dass sie die alten Handwerkstechniken ausprobieren konnten. Es war gar nicht so leicht mit dem Hammer und Meißel ein Stück von einem Porphyrstein abzuklopfen. Wem es gelang, der konnte das Stückchen zur Erinnerung mit nach Hause nehmen.

 

Bevor sich alle auf dem Spielplatz austoben konnten, bevor der Bus wieder alle einsammelte zur Rückkehr, wurde noch der Friedrich-August-Aussichtsturm bestiegen. "Da wir im Unterricht auch den Landkreis Mittelsachsen behandeln, haben wir von hier oben einen schönen Rundblick bis weit ins Erzgebirge und die Kinder sehen wir groß unser Landkreis ist", berichtet Andrea Fuhrmann.