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Würdiger Repräsentant

Vereine im BLICK Unterwegs mit dem Bergmusikkorps Saxonia

Wahrhaft anstrengende Tage liegen hinter den Mitgliedern den Freiberger Bergmusikkorps Saxonia. Das Bergstadtfest alleine nimmt die Damen und Herren rund um Vereinschef Roland Achtziger schon stark in Anspruch, doch kamen noch andere Termine hinzu. Beispielsweise die Verleihung des Sächsischen Verdienstordens in Dresden am Freitag voriger Woche, wo das Bergmusikkorps eingangs für musikalische Untermalung sorgte und der festlichen Veranstaltung mit Geleit und Spalier zusätzlich noch einen besonderen Farbtupfer gab. Um 11.30 Uhr startet der Bus mit dem Orchester von der Saxonia-Stiftung Freiberg aus. Die Musiker sitzen schon in ihren Uniformen auf den Plätzen, Roland Achtziger gibt Organisatorisches bekannt und sein Stellvertreter Richard Thum läuft durch die Reihen, um zu schauen, wo noch etwas fehlt oder etwas getan werden kann. Das findet sich bald. An einer Uniform ist der Knopf fast ab. Mit nur einem Griff hat Thum ein Kästchen mit Nadel und Faden in der Hand und macht sich sofort an die Reparatur. "Nun ist auch klar, warum wir stets mit dem Bus reisen", sagt er ohne von seiner Arbeit aufzublicken. "So etwas kann man im Auto nicht noch schnell beheben." An anderer Stelle lockert sich eine Naht, aber auch das ist bald erledigt. In der Kapelle des Dresdner Residenzschlosses geht es dann um den Ablauf. Roland Achtziger und Richard Thum sprechen mit dem Protokoll alles durch, und bald erklingen die ersten Melodien im Hof. Der Ministerpräsident kommt und bedankt sich strahlend. Sein Lob für den gelungenen Auftritt erreicht schnell Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. "Der Papst hat die Schweizer Garde", sagt der gerne. "Der Freiberger OB hat die Bergparade." Und zu der gehört unverrückbar das Bergmusikkorps Saxonia als würdiger Repräsentant der Stadt selbst über Sachsens Grenzen hinaus.