"Bereit zu sterben": Ex-Van Halen-Sänger würde sich in der Coronakrise für die Wirtschaft opfern

Keinerlei Konzerte vor Publikum? Damit will sich Ex-Van-Halen-Sänger Sammy Hagar offenbar nicht abfinden. Nun ließ er in einem radikalen Statement verlauten, dass er es für die Wirtschaft in Kauf nehmen würde zu erkranken - und an Covid-19 zu sterben.

Der Großteil der Antworten war erwartbar und würde vermutlich selbst bei der großen Mehrheit der Musik-Fans auf Verständnis und Zustimmung stoßen. Als der amerikanische "Rolling Stone" vor Kurzem mehrere Künstler befragte, was sie von Konzerten vor Publikum während der Corona-Krise halten würden, gaben sich die meisten verantwortungsvoll und hielten es für keine gute Idee, zu schnell auf die Bühne zurückzukehren.

Einer hatte dazu eine komplett gegensätzliche Meinung: Der ehemalige Van-Halen-Sänger Sammy Hagar wäre nicht nur bereit, Konzerte zu spielen, er würde sich sogar opfern. In seiner von ihm selbst als "radikales Statement" betitelten Antwort gab er zu Protokoll: "Ehrlich gesagt, würde ich lieber krank werden und sterben, wenn dieses Opfer zu bringen ist."

Aber wofür genau würde der Rocker seine Gesundheit aufs Spiel setzen? "Wir müssen die Welt und dieses Land schützen - vor dieser wirtschaftlichen Sache, die auf lange Sicht mehr Menschen töten wird", glaubt der 72-Jährige. Dabei verhält sich Sammy Hagar nach eigener Ansicht völlig selbstlos und denkt insbesondere an seine Familie: "Wenn sich dafür ein paar von uns opfern müssten, okay. Ich werde für meine Kinder und meine Enkel sterben, damit sie in etwa so ein Leben führen können, wie ich es in diesem tollen Land hatte."

"Wir werden alle mal sterben, Mann!"

Zwar stellt er klar, nicht herumzulaufen und das Virus verbreiten zu wollen, aber es gäbe möglicherweise eine Zeit, in der Opfer gebracht werden müssten. "Wie viele Menschen sterben täglich auf der Erde? Keine Ahnung. Es tut mir leid das zu sagen, aber wir werden alle mal sterben, Mann", so Hagars Einschätzung.

In einem Interview mit dem "Rolling Stone" erklärte er im Mai noch, die Zwangspause zu genießen, aber inzwischen scheint der Sänger und Rock-Musiker seine Meinung zur Corona-Krise geändert zu haben. Mit dieser stand er in der Umfrage des "Rolling Stone" recht alleine da. So stellte beispielsweise John Fogerty klar: "Ich sterbe nicht für Donald Trump. Ich sterbe nicht für die Wirtschaft."