Deutsch-Rap-Star im Krankenhaus: Hat sich Haftbefehl selbst in Bein geschossen?

Alkohol- und Drogeneinfluss plus Schusswaffengebrauch ergeben keine gute Kombination: Das musste nun auch Rapper Haftbefehl schmerzlich erfahren, nachdem er sich offenbar selbst ins Bein schoss. Aktuell wird der Musiker im Krankenhaus Darmstadt behandelt.

Erst Anfang Juni lieferte Haftbefehl das, was er am besten kann: Auf seiner neuen Platte "Das weiße Album" veröffentlichte er neue Musik und rappte in den neuen Songs so kompromisslos wie gewohnt. Nun macht der 34-Jährige jedoch Schlagzeilen abseits seines musikalischen Schaffens. Wie der Hessische Rundfunk berichtet, erholt sich Haftbefehl im Klinikum Darmstadt derzeit von einer Schussverletzung.

Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei, die eingeschaltet wurde, habe sich der Offenbacher Rapper im Frankfurter Bahnhofsviertel selbst ins Bein geschossen. Wie es genau zu dem Zwischenfall kam, ist noch nicht geklärt. Nur eines ist klar: Aykut Anhan, wie Haftbefehl mit bürgerlichem Namen heißt, stand allem Anschein nach unter Drogen- und Alkoholeinfluss.

Insgesamt zeige sich "der Patient äußerst unkooperativ", wie aus einer Meldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen hervorgeht. Auch die Durchsuchung der Wohnung des Rappers sowie seiner Bar hätten keine neuen Hinweise ergeben.