"Die Chemie zwischen uns ist besser als jemals zuvor"

Die bösen Buben sind zurück: Will Smith und Martin Lawrence präsentierten in Berlin mit "Bad Boys For Life" das Sequel zur 90er-Kultaction. Obwohl sich das Alter bemerkbar mache, stimme die Chemie zwischen ihnen besser denn je, so die Hollywoodstars.

Die bösen Buben sind zurück: Will Smith und Martin Lawrence präsentierten in Berlin mit "Bad Boys For Life" das Sequel zur 90er-Kultaction. Obwohl sich das Alter bemerkbar mache, stimme die Chemie zwischen ihnen besser denn je, so die Hollywoodstars.

"Whatcha gonna do, when they come for you?": Mit dem Actionknaller "Bad Boys" gelang Will Smith und Martin Lawrence 1995 der große Durchbruch - und ein moderner Kult-Klassiker. Nun, 25 Jahre später, kehren die beiden Herren im inzwischen besten Alter als lässiges Cop-Duo zurück. In Berlin präsentierten sie am Dienstag gemeinsam mit Produzentenlegende Jerry Bruckheimer und dem neuen Regie-Duo Bilall Fallah und Adil El Arbi 17 Jahre nach dem Sequel den dritten Teil "Bad Boys For Life" (Kinostart 16. Januar).

Warum die Fans so lange warten mussten? Sie wollten, dass die Fortsetzung "perfekt" werde, so Lawrence vor der versammelten Presse im Berliner Edelhotel Adlon. "Wenn man so lange wartet, kann man keinen Unsinn veröffentlichen", ergänzte Smith. Der 54-Jährige lobte die "neue Perspektive" und "frische Luft", die mit den beiden belgischen Regisseuren käme, die sich als große Fans des Originals outeten. Auch den Unterschied zum Regisseur der Vorgänger, Michael Bay, wurde gestenreich erläutert: "Die beiden schreien nicht so viel herum!"

"Wenn Tom Cruise das kann, kann ich das auch"

Smith schwelgte sogleich in Erinnerungen: Denke er an den Dreh des ersten Teils, denke er vor allem an Miami, wo Poplegende Prince damals einen Club hatte: "Es war sehr schwer, sich fit zu halten, wenn man vorher die ganze Nacht im Club war", so der 54-Jährige lachend. Heute mache sich das Alter bemerkbar: "Erst wollte ich alle meine Stunts selbst machen. Wenn Tom Cruise das kann, kann ich das auch. Aber nach drei Tagen sagten wir uns: Vielleicht sollten wir doch die Stuntmen fragen?" Es sei "um einiges härter" gewesen als erwartet. Mit 25 ginge das einfacher als mit 50, so Smith: "Aber Gott sei Dank gibt es Special Effects."

Besorgt gezeigt habe man sich vorher auch darüber, ob das Zusammenspiel zwischen den beiden Hollywoodstars wieder so locker wie einst funktioniere, so Lawrence. Doch sobald die Kamera laufe, sei es "wie Magie", sagte der 51-Jährige. "Die Chemie zwischen uns ist besser als jemals zuvor", stellte Smith vor der abendlichen Premiere in Berlin heraus. Schwierig sei vor allem, "die Balance zu halten zwischen Comedy und Drama".