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"Er hatte keine Angst": Siegfried Fischbachers Schwester berichtet von letztem Telefonat

Sie lebten in unterschiedlichen Welten: Starmagier Siegfried Fischbacher im glitzernden Las Vegas, seine Schwester in einem Kloster bei München. Gegenüber "Bunte" verriet die Nonne nun, welchen Eindruck ihr Bruder in den letzten Stunden vor seinem Tod am vergangenen Mittwoch machte.

Vergangenen Mittwoch erlebte die Showwelt einen weiteren tragischen Verlust: Nachdem Magier Siegfried Fischbacher - bekannt als Teil des Duos Siegfried und Roy - im Alter von 81 Jahren auf seinem Anwesen in Las Vegas verstarb, sprach nun seine Schwester Margot gegenüber "Bunte" über ihr letztes gemeinsames Telefonat. "Ich bin sehr dankbar, dass ich in seiner letzten Lebensstunde mit ihm telefonieren konnte", beschrieb die 78-Jährige den Abschied. "Er hatte keine Angst und war auch nicht traurig."

Vielmehr habe Siegfried Fischbacher mit sich im Reinen und "seinem Schicksal ergeben" auf den Tod gewartet, berichtet die Nonne, die im Kloster der Mallersdorfer Schwestern in München lebt und dort den Namen Schwester Dolore trägt. "Mich tröstet, dass Siegfried im Frieden und im sicheren Glauben, Roy im Jenseits wiederzusehen, ging", verriet Margot gegenüber "Bunte". Fischbachers langjähriger Partner Roy Horn verstarb nur acht Monate vor ihm: Im Mai 2020 erlag er den Folgen einer Coronavirus-Infektion.

Das Erbe geht an die weißen Tiger

Auch dazu, was nun mit dem üppigen Erbe ihres Bruders - offenbar rund 185 Millionen US-Dollar - geschehen soll, äußerte sich die Schwester des verstorbenen Magiers. "Das Geld aus Siegfrieds Besitz fließt alles in die Stiftung für die weißen Tiger." Schließlich waren die Tiere eine Herzensangelegenheit für Siegfried und Roy. "Es war ihnen sehr wichtig, dass diese Art erhalten bleibt", bekräftigt Margot Siegfrieds Wunsch.

Der gebürtige Rosenheimer Fischbacher erlag am 13. Januar den Folgen einer schweren Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung. Nach Berichten der "Bild" wurde ihm in einer OP ein bösartiger Tumor entfernt, laut Ärzten bestand aber keine Chance auf Heilung. Daraufhin verlangte der 81-Jährige, aus der Klinik entlassen zu werden. Seine Schwester erreichte ihn per Telefon auf seinem Anwesen "Little Bavaria" in Las Vegas, wo Fischbacher seine letzten Tage verbrachte.