Fehler bei ESC-Auszählung: Deutschland rutscht auf vorletzten Platz ab

Deutschland rutscht im Ergebnis des Eurovision Song Contest noch einen Platz tiefer. Grund dafür ist ein Rechenfehler. Nach erneuter Berechnung landet das erfolglose Duo S!sters auf dem vorletzten Platz.

Es ist noch schlimmer als bislang gedacht: Das deutsche Duo S!sters fällt im Endergebnis des Eurovision Song Contest in Tel Aviv vom ursprünglich drittletzten nun auf den vorletzten Platz. Grund dafür ist ein Rechenfehler, wie die Europäische Rundfunkunion in Genf (EBU) als internationaler Ausrichter des Wettbewerbs mitteilte. Eine Neuberechnung ermittelte nun die tatsächliche Reihenfolge.

Der Fehler habe seinen Ursprung in der Disqualifikation der weißrussischen Jury gehabt, die ihre Punktevergabe entgegen der Vorgaben verraten hatte. Die folgende Neuberechnung ohne die Punkte aus Weißrussland, dafür mit einem Mittelwert vergleichbarer ESC-Länder, habe "aufgrund menschlichen Versagens" zu einem falschen Endergebnis geführt, so die EBU. Den Fehler bedauere man zutiefst, hieß es.

An der Spitze veränderte die Neuberechnung nichts. Der Niederländer Duncan Laurence ("Arcade") bleibt Gewinner, auch die Ränge zwei bis vier sind unangetastet. Deutschland hingegen rutscht im Ranking noch tiefer als ohnehin schon - und tauscht den Platz mit Weißrussland. Insgesamt haben die S!sters nun statt 32 nur noch 24 Punkte auf dem Konto.