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Klagewelle nach Festivaltragödie - Neunjähriger noch im Koma

Nach der tödlichen Massenpanik beim texanischen Astroworld-Festival trifft eine Klagewelle unter anderem die Rapper Travis Scott und Drake. Derweil befinden sich zwei der verletzten Opfer noch in kritischem Zustand - darunter auch ein Neunjähriger.

Knapp eine Woche nach der tödlichen Massenpanik beim Festival Astroworld in Houston, Texas, wird die Klagewelle gegen die Konzertfirma und Mitorganisatoren immer größer. Mindestens 58 Klagen seien bislang eingereicht worden, wie unter anderem CNN berichtet. Acht Menschen hatten bei der Tragödie ihr Leben verloren, mindestens 25 wurden verletzt. Bereits am Montag war bekannt geworden, dass erste Klagen zu den Vorfällen eingereicht wurden, unter anderem auch gegen die beiden Rapper Travis Scott und Drake. Scott selbst war Mitorganisator des Festivals, Drake trat als Gast beim Konzert auf.

Derweil befinden sich zwei der verletzten Opfer laut Polizei noch in kritischem Zustand. Darunter sei auch ein neunjähriger Junge. Aufgrund starker Schwellungen am Gehirn und einer mehrfachen Organschädigung, habe das Kind in ein künstliches Koma versetzt werden müssen, wie unter anderem der "Rolling Stone" berichtet. Demnach soll der Junge beim Konzert auf den Schultern seines Vaters gesessen haben. Der Druck der Masse habe die beiden dann getrennt.

Travis Scott und Drake fuhren mit der Show fort

Nach Zeugenaussagen in amerikanischen Medien war die Menge beim Auftritt von Travis Scott auf die Bühne zu gedrängt, weshalb einige Festivalbesucher Probleme hatten, zu atmen. Der HipHop-Künstler und sein Gast Drake fuhren selbst mit der Show fort, als bereits ein Krankenwagen ins Publikum fuhr, um den Konzertbesuchern zu helfen, die in Not geraten waren. Rapper Travis Scott hatte nach Berichten des US-Portals TMZ mitgeteilt, dass er die Kosten für die Beerdigungen der acht Todesopfer übernehmen und deren Angehörige auch darüber hinaus finanziell unterstützen werde. Bereits vor dem Konzert hatte die Polizei Sicherheitsbedenken geäußert, wie es hieß.