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Plötzliche Wende im Fall Britney Spears: Vater will auf Vormundschaft verzichten

Triumph für den Popstar: Erst im Juli scheiterte Britney Spears vor Gericht bei dem Versuch, ihren Vater als Vormund abzusetzen. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat sich Jamie Spears nun bereit erklärt, von dieser Rolle zurückzutreten. Wann genau, ist noch unklar.

Diesen Moment hat Britney Spears seit langem herbeigesehnt: Die Sängerin kämpfte beharrlich darum, nicht mehr unter der seit 2008 bestehenden Vormundschaft ihres Vaters zu stehen. Nach Informationen zahlreicher US-Medien ist Jamie Spears nun tatsächlich bereit, von seiner Rolle als Vormund zurückzutreten. Unter anderem die "New York Times" beruft sich auf Angaben seines Anwaltsteams. Dies wäre ein großer Triumph für die 39-Jährige, die in ein Abhängigkeitsverhältnis geriet, nachdem sie aufgrund privater und psychischer Probleme einen Zusammenbruch erlebt hatte.

"Wir freuen uns, dass Herr Spears und sein Anwalt heute in einer Erklärung eingeräumt haben, dass er abgesetzt werden muss", ließ Britney Spears' Anwalt, Mathew Rosengart, verlauten. Im Juli scheiterte der ehemalige Teenie-Star noch vor Gericht, selbiges lehnte die Ablösung ihres Vaters ab. Daraufhin startete Britney Spears einen erneuten Versuch und setzte ihr Vertrauen in einen neuen Anwalt. Der Termin für die Gerichtsanhörung in Los Angeles ist für Ende September angesetzt.

"Öffentlicher Streit nicht in ihrem besten Interesse"

Wie US-Medien berichten, lägen laut Jamie Spears' Anwälten keine bestimmten Gründe dafür vor, dass Britneys Vater nun als Vormund abgesetzt wird. Allerdings glaube der 69-Jährige nicht, dass "ein öffentlicher Streit mit seiner Tochter über seinen weiteren Dienst als Vormund in ihrem besten Interesse wäre". Jamie Spears würde nun eine Zusammenarbeit mit dem Gericht sowie dem neuen Anwalt seiner Tochter anstreben, "um einen geordneten Übergang zu einem neuen Vormund vorzubereiten". Wann dieser Übergang abgeschlossen sein soll, wurde nicht mitgeteilt.

Weiter heißt es in der Erklärung, dass Jamie Spears fortlaufend zum Ziel ungerechtfertigter Angriffe geworden sei. Aus seiner Sicht habe er "Frau Spears vor einer Katastrophe bewahrt, sie unterstützt, als sie es am dringendsten brauchte, sie und ihren Ruf vor Schaden bewahrt und die Wiederbelebung ihrer Karriere vorangetrieben". Zunächst hatte Jamie Spears sowohl private Anliegen als auch das Vermögen der Musikerin verwaltet, ab 2019 kümmerte er sich nur noch um die Finanzen.

Prominente Unterstützung sowie Fan-Support war Britney im Kampf um die Vormundschaft sicher. Stars und Kolleginnen von Madonna über Christina Aguilera bis zu Mariah Carey bekundeten ihre Solidarität. Der Hashtag #FreeBritney ging um die Welt und Fans für die Interessen der Sängerin auf die Straße.