Umstrittenes Hobby: Darauf müssen die Royals in diesem Jahr verzichten

Entsetzen bei Queen Elizabeth II und ihren royalen Verwandten: Eine lange gepflegte Tradition des britischen Königshauses könnte dieses Jahr möglicherweise flachfallen.

Wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgeht: Wie die britische Tageszeitung "The Daily Mail" berichtet, steht die traditionelle Moorhuhnjagd der Königsfamilie in diesem Jahr auf der Kippe. Pünktlich zum Beginn der Jagdsaison am gestrigen Montag flatterte demnach die schlechte Nachricht in den Buckingham Palace. Grund für die mögliche Absage der traditionellen Veranstaltung ist der besorgniserregende Rückgang der Moorhuhnpopulation in Schottland. Ausschlaggebend für die rückläufigen Brutzahlen sind die Witterungsbedingungen im Laufe des letzten Jahres.

Queen Elizabeth II. reist im August jeden Jahres mit ihrer Gefolgschaft zu ihrem Anwesen in Balmoral im Osten Schottlands. In dem einst als Jagdschloss erbauten Anwesen finden sich dann Angehörige der Windors und andere prominente Gäste ein. Auf dem 240 Quadratkilometer großen Gelände tummelt sich in den riesigen Wäldern ein reicher Haarwild- und Federwildbestand. Doch auf dem Gebiet, das in der Nähe des Caringorms-Nationalparks liegt, gibt es auch einen See und genug Platz für ausgedehnte Ausritte auf dem Pferd. Selbst wenn die Moorhuhnjagd also dieses Jahr ausfallen sollte, wird den Royals gewiss nicht langweilig.

Die traditionelle Moorhuhnjagd steht bei Tierschützern ohnehin seit Längerem in der Kritik. Auch Meghan, die Herzogin von Sussex, gilt als kein großer Fan der Jagd. In den letzten Wochen ging sogar das Gerücht um, sie würde ihrem Mann Harry verbieten, an der diesjährigen Jagd teilzunehmen.