"Vielleicht bin ich zu alt": Barbara Schöneberger entschuldigt sich im "Make-up-Streit"

Jetzt gibt's die ungeschminkte Wahrheit. Moderatorin Barbara Schöneberger rudert zurück! Mit einer Instagram-Botschaft versucht sie die Wogen zu glätten, die sie selbst mit ihrer Aussage "Männer sollen sich nicht schminken" aufwarf.

Jetzt gibt's die ungeschminkte Wahrheit. Moderatorin Barbara Schöneberger rudert zurück! Mit einer Instagram-Botschaft versucht sie die Wogen zu glätten, die sie selbst mit ihrer Aussage "Männer sollen sich nicht schminken" aufwarf.

"Männer! Bitte nicht schminken!" - Mit dieser Botschaft via Instagram sprang die Moderatorin Barbara Schöneberger (45) mit Anlauf in ein Fettnäpfchen. "Ich möchte, dass Männer Männer bleiben. Dieselt euch nicht ein mit Parfüm, und bitte schminkt euch nicht!" Schöneberger hat 531.000 Follower - und viele reagierten prompt: Die Moderatorin kassierte einen veritablen Shitstorm, sie spricht von 30.000 Kommentaren.

Auch aus der Showbiz-Ecke kam Gegenwind: Riccardo Simonetti (26), schillernder Star-Influencer mit halb so vielen Insta-Followern aber sechsmal so vielen Beiträgen wie Schöneberger, griff das Thema prompt auf. Der Wahl-Berliner kämpft seit Jahren gegen Mobbing, für Toleranz und Akzeptanz und das Recht aller Menschen, "anders" sein zu dürfen. Er ließ bei der 26. Operngala für die deutsche AIDS-Hilfe in der Deutschen Oper in Berlin seine Augen sprechen - die waren stark geschminkt! Via Instagram berichtete er vom roten Teppich: "Trage übrigens Make-up. Als Mann. Betone das nur, weil manche das als schockierend empfinden könnten."

Barbara rudert zurück: "Vielleicht bin ich zu alt!"

Einen Tag nach der Operngala richtete sich Barbara Schöneberger nun - kaum geschminkt - mit einer Videobotschaft an "Meine lieben Freunde". Sie müsse sich zu Wort melden, weil die Kommentare zu ihrem Video "unheimlich" geworden seien. Nach eigenen Worten sei sie mit Donald Trump verglichen worden, man habe ihr ein "veraltetes Rollenbild" und Homophobie vorgeworfen. Das sei "natürlich nicht die Schublade, in der ich stecken möchte".

Knapp zwei Minuten lang versucht Schöneberger in dem Video "alle Missverständnisse" zu klären, verweist darauf, dass sie niemanden in seiner freien Entfaltung der Individualitä einschränken möchte. Und dass ihre Meinung ohnehin nie "ein päpstliches Dekret", sondern Showbusiness sei. "Ich bin schon vielen auf die Füße getreten, und ich fürchte, es könnte wieder passieren." In der "Make-up-Gate-Affaire" räumt sie aber auch ein: "Vielleicht hat sich das alles ja geändert. Vielleicht bin ich zu alt und verstehe das alles nicht mehr."