• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Corona-News
Chemnitz

Welt-Emoji-Tag: Heute wird es bunt

Kolumne Begleiter der Textnachrichten werden gefeiert

Nicis Einblick:

Ein Herzchen hier, ein Kuss-Smiley da. Bei vielen sehen Textnachrichten ziemlich bunt aus. Scrollt mal selbst einmal etwas in den eigenen Chatverläufen umher, wird dem ein oder anderen auffallen, dass auch bei seinen Textverläufen die schwarzen Buchstaben von hübschen Emojis aufgepeppt werden. Bei mir ist es auf jeden Fall so, ich mag es meine Texte mit lustigen Smileys zu verzieren.

Deswegen setzt ich am heutigen Tag noch ein Emoji mehr und das sollten Emoji-Liebhaber auch, denn heute findet der Welt-Emoji-Tag statt. 
Doch warum wird der Tag eigentlich am 17. Juli gefeiert? Gefühlt gibt es für alles einen speziellen sogenannten "kuriosen Welttag", meistens liegt aber keine spezielle Begründung vor, warum der besagte Tag dann genau an dem ausgewählten Datum stattfindet. Anders ist es bei dem heutigen Welt-Emoji-Tag. 

Alle die ein Iphone haben oder ein verwandtes Gerät mit dem Betriebssystem iOS, können einmal in einem Nachrichtenfenster das Emoji für den Kalender suchen. Sie werden das Emoji als Kalender mit dem Datum 17. Juli finden. So zeigt das allgemein verbreite Kalender-Emoji genau das heutige Datum an. Aus diesem Grund wird er auch heute gefeiert. Aber natürlich wird der Tag allen Emojis gewidmet und nicht nur dem Kalender-Emoji. Der Welttag geht auf den Australier Jeremy Burge zurück. Er rief diesen weltweiten Online-Ehrentag der Emojis im Jahr 2014 ins Leben.

Doch  welche Frage ich mir stelle, wo kommt denn eigentlich der Name Emoji her? Tauchen wir einmal ins japanische Land ein. Der Name Emoji leitet sich vom japanischen 絵文字 ab. Auf deutsch heißt es ganz einfach Bildschriftzeichen. Die Erfindung der digitalen Piktogramme geht dabei auf den Japaner Shigetaka Kurita zurück. Er entwickelte die Emojis während der 1990er Jahre für die Telefongesellschaft DoCoMo im Rahmen eines i-mode-Projekts. 

Zum damaligen Zeitpunkt gab es keine farbigen Emojis. Die Bunten, so wie wir es heute kennen, konnten aufgrund der fehlenden technischen Leistung nicht wiedergegeben werden. Zudem verfügten die Emojis lediglich über eine Kantenlänge von 12x12 Pixeln. Aus diesem Grund fiel die Erfindung des Japaners nicht unter das Urheberrecht. So konnten auch andere Mitbewerber die Emojis auf deren eigenen Mobiltelefone implementieren. Rasch verbreiteten sich im Bereich der mobilen Endgeräte die Emojis schnell als Standard-Feature. 


 



Prospekte