Sachsen steckt voller Ideen

Tourismus 224 Vorschläge im "So geht sächsisch."-Wettbewerb für Tourismus eingereicht

Dresden. 

Nach dem Startschuss zum Sammeln von Ideen Anfang März, ist die Bewerbungsphase des "So geht sächsisch."-Ideenwettbewerbs für Tourismus in Sachsen nun mit 224 eingereichten Ideen mit einem sehr guten Ergebnis zu Ende gegangen. Zwischen dem 5. und dem 31. März wurden die kreativen Bewerbungen für alle Tourismus-Regionen Sachsens eingereicht. Von den 224 Ideen zielen 55 Vorschläge auf die Tourismusentwicklung im gesamten Freistaat ab. 32 Ideen betreffen die Tourismus-Region Oberlausitz, 28 die Sächsische Schweiz, 25 das Erzgebirge und 19 Ideen die Region um Leipzig.

Vielfalt an Ideen als großes Innovationspotential für sächsischen Tourismus

Die Bewerbungen bieten einen regionalen Mix aus Outdooraktivitäten, neuen Übernachtungsangeboten, Touren, Kulinarik sowie Kultur- und Wellnessangeboten. Die Vielfalt der eingereichten Ideen zeigt das große  Innovationspotential für den Tourismus in Sachsen. Für den Wettbewerb haben 93 Privatpersonen Ideen eingereicht. 66 Vorschläge stammen von Vereinen, Bürgerinitiativen und anderen Ideengebern. 65 Vorschläge wurden von Unternehmen eingereicht.

Entwicklung von 30 Prototypen in regionalen Ideenwerkstätten

Eine Jury aus Vertretern des Landes-Tourismus-Verbandes, KREATIVES SACHSEN, der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, der Sächsischen Staatskanzlei und des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wählt jetzt die 30 besten Vorschläge aus. Deren Ideengeber nehmen im Mai an einer der drei regional stattfindenden Ideenwerkstätten teil, in denen sie gemeinsam an ihren Entwürfen arbeiten. Designer, Kommunikationsprofis und Künstler werden als Trainer die Workshops leiten. Durch die Zusammenarbeit in kleinen, interdisziplinären Teams wachsen die Ideen von der Vision zu insgesamt 30 Prototypen für ein neues bzw. verbessertes touristisches Angebot in Sachsen.

Präsentation der Sieger 2021 auf Internationaler Tourismusbörse 

Die sieben besten Konzepte werden durch eine Jury im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Juni 2019 prämiert und mit Preisgeldern unterstützt. Insgesamt werden 50.000 Euro ausgereicht. Diese Preisgelder sollen für die Umsetzung der prämierten Ideen dienen. Zusätzlich zu der Vergabe der Preisgelder durch die Sächsische Staatskanzlei stiftet der ADAC SACHSEN einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro.

Die im Rahmen des Wettbewerbs erarbeiteten, prämierten und umgesetzten Ideen werden 2021 auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) hochrangig präsentiert. Sachsen ist 2021 Partnerland der ITB.