Stern von Bethlehem geht auf

Neustart Rodewischer Planetarium funkelt wieder

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Nach der technischen Umrüstung im Rodewischer Planetarium darf sich das Publikum auf attraktive Projektionen freuen. Foto: Th. Voigt

Am morgigen Sonntag ist es soweit. Nach der Umrüstung auf digitale Technik startet im Rodewischer Planetarium an der Rützengrüner Straße das Weihnachtsprogramm. Sternwarten-Leiter Jochen Engelmann und sein Team haben sich in kürzester Zeit auf das neue System eingestellt. Nach dem Probelauf mit geladenen Gästen vor zwei Wochen stehen nun wieder öffentliche Vorführungen auf dem Programm.

Allerdings sind auch die Eintrittspreise gestiegen. Kürzlich stimmte der Stadtrat dem Vorschlag der Verwaltung zu, die Preise für Planetariums-Vorführungen anzuheben. Erwachsene zahlen sechs, Kinder drei Euro Eintritt. Ein Familien-Ticket kostet 14,50 Euro. Dafür sind die Vorführungen mit dem "Fulldome-System" attraktiver, versprechen die Experten. Insgesamt kostete die Umrüstung rund 200.000 Euro. Am zweiten Advent wird 10.30 Uhr zur Kindervorführung "Auf der Suche nach dem Weihnachtsstern" eingeladen. "Der Stern von Bethlehem" geht dann 14.30 Uhr unterm künstlichen Himmelszelt auf. In den vergangenen Wochen brachten Spezialisten der Jenaer Zeiss-AG das digitale System zum Laufen. Die Software kann übrigens auch im Internet heruntergeladen werden. So könnten Schulklassen ihre Projekte im Planetarium ansehen. Seit Jahren kooperiert die Schulsternwarte mit dem Rodewischer Pestalozzi-Gymnasium. Engelmann und seine Mitstreiter freuen sich über die neuen Möglichkeiten. "Das Besondere ist die Verbindung zwischen Show und Wissenschaft." Die Programme seien allerdings teuer. Insofern könne man noch nicht aus dem Vollen schöpfen.