Frischekur für den Steinpöhlbach Werdau

Sanierung Ein Bachbett ohne Sohlstellen für 358.000 Euro

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Foto: Getty Images/iStockphoto/OlegGr

Werdau. Die Beseitigung der Hochwasserschäden am Steinpöhlbach kostet rund 358.000 Euro. Der Stadtrat hat mit einem Baubeschluss auf seiner jüngsten Sitzung den Weg für die Umsetzung des Projektes im Bereich nördlich der "Straße der Selbsthilfe" freigemacht. Die Arbeiten sollen - wenn alles glatt läuft - zwischen September und November über die Bühne gehen. Dabei macht sich eine Koordinierung mit der laufenden Maßnahme an der Turnhallenstraße erforderlich.

Warum wird das Projekt vorbereitet? In der Beschlussvorlage informiert die Stadt, dass das Hochwasser 2013 für Schäden an der Überbauung aus Ziegelgewölbe und Steindeckerplatten gesorgt habe. Ablagerungen würden den Querschnitt reduzieren. Dazu gebe es Schäden an den Fugen des Ziegel- und Natursteinmauerwerks.

Hohe hydraulische Belastungen als Grund für die Probleme

Die Experten haben bei einem Blick auf den Bach festgestellt, dass die Ursache für die Probleme auf die hohen hydraulischen Belastungen aufgrund der vorhandenen Sohlabstürze zurückzuführen sei. Sie sollen nun bei dem Projekt zurückgebaut werden. Den Höhenunterschied von mehr als zwei Metern kann man in dem Bereich durch die Errichtung einer Raurampe ausgleichen. Im Bereich der Baustelle muss dann auch eine 5,20 Meter lange Flügelmauer aus Stahlbeton aufgestellt werden.

Die Mittel für das Projekt kommen aus den Fördertöpfen für die Beseitigung der Hochwasserschäden. Bund und Freistaat stellen das Geld zur Verfügung.