Heimserie soll halten

Eishockey Am Freitag steigt das Derby zwischen Crimmitschau und Dresden

Im Kunsteisstadion im Sahnpark wächst die Vorfreude auf den nächsten Heimauftritt des Eishockey-Zweitbundesligisten Eispiraten Crimmitschau. Die Mannschaft um Heim-Kapitän Austin Wycisk muss am Freitag (ab 20 Uhr) gegen die Eislöwen Dresden antreten. "Das wird das größte Sachsenderby aller Zeiten", prognostiziert Eispiraten-Trainer Fabian Dahlem. Die Gründe für seine Euphorie: Die Westsachsen profitieren immer noch von der Euphorie durch die Unterstützung der NHL-Leihgaben Wayne Simmonds und Chris Stewart. Das kanadische Stürmer-Duo verleiht dem Kader eine Extra-Qualität. Zudem haben die Eispiraten den heimischen Sahnpark zu einer Festung verwandelt. Sie konnten alle fünf Heimspiele gewinnen und die Fans mit leidenschaftlichen Auftritten begeistern. Die Eispiraten-Verantwortlichen verzeichneten an den vergangenen Tagen eine starke Ticket-Nachfrage für das Sachsenderby. Sie gehen davon aus, dass es einen ähnlichen Zuschaueransturm wie zur Partie gegen die Lausitzer Füchse im September geben wird. Damals strömten mehr als 4700 Fans in den Sahnpark. Das heißt: In und vor der Eishockey-Arena wird es wieder richtig eng. Die Fans sollen sich die Eintrittskarten für das Derby am besten schon im Vorverkauf sichern. Tickets gibt es unter anderem in allen Geschäftsstellen der "Freien Presse". Zudem wird auswärtigen Fans eine rechtzeitige Anreise empfohlen. Durch die Vollsperrung der Zeitzer Straße rollt schließlich ein Großteil der Autofahrer über die enge Waldstraße zu den Stadion-Parkplätzen. Zum Sportlichen: Das Team von Trainer Fabian Dahlem rangiert auf dem dritten Platz. Die Gäste, die auf dem vorletzten Rang stehen, dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die Eislöwen haben durch die Dachreparatur an der Eishalle in der Landeshauptstadt nämlich noch kein Heimspiel bestritten. Die Eispiraten müssen um den Einsatz der angeschlagenen Patrik Vogl (Rücken) und Benjamin Kronawitter (Knöchel) bangen.