Waldenburger "Greenfield" ist ein beliebtes Ausflugsziel

Freizeit Park punktet mit tierischer Abwechslung

Waldenburg. 

Waldenburg. Der Kräuter- und Pflanzenmarkt "Basilikum", der am Sonntag geplant war, fiel aus. Das Freilichttheater verschiebt die in den Sommermonaten geplanten Aufführungen des Stückes "Götterdämmerung" auf der Freilichtbühne.

Vogelvoliere erfreut sich großer Beliebthet

Trotz der Lücken im Veranstaltungskalender ist der Grünfelder Park in Waldenburg in Zeiten der Coronakrise ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher. In der 120 Hektar großen Parkanlage gibt es schließlich viel zu entdecken. Viele Familien steuerten in den letzten Wochen die Vogelvoliere an. Ein Indiz dafür: Die Steinschlange ist kontinuierlich gewachsen. Dabei handelt es sich um Steine, die von Kindern bemalt worden sind, die im Frühjahr nicht in die (geschlossenen) Kindertagesstätten und Schulen gehen konnten.

Neben der Vogelvoliere gibt es im Grünfelder Park noch weitaus mehr tierische Bewohner zu entdecken. Auf dem Gondelteich zieht ein Trauerschwanen-Paar die Blicke der Gäste auf sich. In der Nähe der Gaststätte "Glänzelmühle" gibt es ein Ziegengehege, wo auch einige Jungtiere zu sehen sind.

Etwas zur Geschichte

Ein Blick in die Historie: Der Grünfelder Park wurde ab 1780 angelegt. Die Anlage erstreckt sich zwischen Altstadt, Muldenaue und dem Ortsteil Oberwinkel. Das 1786 auf Veranlassung von Otto Carl Friedrich von Schönburg- Waldenburg umgesetzte Renaissanceportal "Der Stillen Naturfreude" symbolisiert den Eingang in den sentimentalen Hauptteil der Englischen Parkanlage. Um die Pflege der Parkanlage mit Wegen, Gewässern und Spielplatz kümmert sich die Stadtverwaltung in Waldenburg. Das ist - auch finanziell - eine Herkulesaufgabe für die Töpferstadt.