Weihnachtstrucker sind von ihrer Tour zurück

Bilanz Johanniter verteilen Hilfspakete an Bedürftige in Südosteuropa

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Region. Sechs bewegte Tage und fast 17.000 gefahrene Kilometer liegen hinter den rund 140 haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich mit dem Johanniter-Weihnachtstrucker am 26. Dezember auf den Weg nach Albanien, Bosnien-Herzegowina, nach Nord- und Zentral-Rumänien, Bulgarien und in die Ukraine aufgemacht hatten. Seit Silvester sind sämtliche Sattelschlepper wieder wohl behalten zurück in der Heimat angekommen. Die Ladeflächen sind leer, aber die Herzen und Köpfe der Teilnehmer sind voll von berührenden Begegnungen und unvergesslichen Erfahrungen.

Helfer bekamen vor Ort Unterstützung

45 Lkw mit 88 ehrenamtlichen Fahrern waren in sechs Konvois gemeinsam mit je zwei Konvoi-Leitern sowie zahlreichen Helfern und Fotografen am zweiten Weihnachtsfeiertag Richtung Südosteuropa aufgebrochen. In den Zielregionen wurden die mit 57.552 gespendeten Hilfspaketen voll beladenen Lastwagen voller Vorfreude erwartet. "Teilweise hatten die Kinder schon seit Tagen unserer Ankunft entgegen gefiebert", sagt Ulrich Kraus, Projektleiter Johanniter-Weihnachtstrucker, der den Konvoi in die Ukraine leitete und begleitete.

"Wir haben wie jedes Jahr versucht, alle Pakete persönlich an die vorab sorgfältig ausgewählten Empfänger zu übergeben. Uns ist wichtig, dass tatsächlich die Personen ein Paket bekommen, die dies auch wirklich brauchen. Bei fast 2.500 Paketen, die unser sein Konvoi geladen hatte, waren wir sehr froh, wieder tatkräftige Unterstützung von unseren Partnern vor Ort erhalten zu haben. Viele kennen wir seit Jahren, da haben sich echte Freundschaften entwickelt", so Kraus.