Alte Liebe rostet nicht

Konzert EMESIS melden sich am 5. Januar im Transit zurück

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BLICK-Reporter Alexander Büttner (2. v.r.) traf Tobi (li.), Mart (re.) und Josch kürzlich im Rahmen einesKonzerts in Leipzig. Foto: Katja Wünsche / KatJa.Arts / instagram.com/katjaarts

Sie haben die große Klappe, reißen einen Spruch nach dem anderen, spielen laut und lachen noch viel lauter, nehmen sich nicht so ernst und wissen dabei doch, was sie können und wer sie sind: Vorhang auf, nach zwei Jahren Ruhepause melden sich EMESIS zurück auf der Chemnitzer Bühne!

EMESIS ist eine Band, die sich über all die Jahre treu geblieben ist, die noch immer die alten Lieder zwischen den neuen spielt, dabei trotzdem immer wieder mit neuen Soundsettings aufwartet, längst nicht mehr für den Ruhm spielt, sondern für die Freundschaft, die gemeinsamen Jahre auf und neben der Bühne, für die Songs, deren Texte sich Frontmann Mart von Seele geschrieben hat, mit Melodien, die Gitarrist Tobi akribisch zusammensetzt und denen Drummer Josch den nötigen Druck verleiht. Ein ungeschliffener Sound, den man entweder mag oder nicht, aber in jedem Fall eine Band, deren Charme man sich nur schwer entziehen kann. Doch ein Novum gibt es: Erstmalig treten sie nur noch im Dreiergespann auf. Die Rhythmusgitarre fällt weg, dafür rückt der Bass in den Vordergrund. Das Ergebnis ist kein Druckverlust, sondern ein sehr viel akzentuierterer Metalsound, der noch immer von geradlinigen Riffs vorangetrieben und eingespielter Electronica abgerundet wird und nichts von seinem dreckigen Charme eingebüßt hat.

Am 5. Januar treten EMESIS ab 21 Uhr im Transit auf der Reichenhainer Straße auf, teilen sich die Bühne dabei mit Mute Nation, The Sleeper und MYRA und werden wieder einmal unter Beweis stellen, dass sie trotz zwanzigjährigen Bandbestehens genau eines nicht sind: Altes Eisen.