Bernsdorfer Kinder- und Jugendclub ist in Gefahr

Soziales "Querbeet" braucht dringend Spenden für ehrenamtliche Arbeit

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Damit das Querbeet seinen Kinder- und Jugendclub weiterhin anbieten kann, sind Spenden nötig. Foto: Soziokulturelles Zentrum Querbeet

Vor 20 Jahren gegründet, zählt das Soziokulturelle Zentrum Querbeet in Bernsdorf zu einer etablierten Chemnitzer Freizeiteinrichtung für Kinder, Jugendliche und Familien. Besonders frequentiert sind zum einen der Jugend- und Kinderclub und zum anderen der Bürgertreff. Im Kinder- und Jugendclub gibt es von Montag bis Freitag, täglich ab 14 Uhr, ein buntes Angebot für den Nachmittag - von Spielmöglichkeiten, kochen oder Hausaufgaben erledigen bis hin zu Ausflügen mit dem Team des Soziokulturellen Zentrums ist alles dabei.

"Der Club wird von Neun- bis 18-Jährigen genutzt und deckt damit ein breites Altersspektrum ab", informiert Julia Bartsch, die derzeit ihren Bundesfreiwilligendienst in der Einrichtung absolviert. Gerade in der Pubertät sei der Club nicht selten ein Fluchtort von Zuhause, wenn es Probleme mit den Eltern gebe. Im Querbeet hätten alle Pädagogen stets ein offenen Ohr für die Sorgen und Nöte der Jugendlichen.

Keine Spenden - kein Club

"Doch der Jugendclub ist in Gefahr", sagt Julia Bartsch weiter. Die Ehrenamtler seien auf Spenden angewiesen, um das Projekt weiter betreiben zu können. "Die bleiben aber immer öfter aus." Insgesamt 15 Mitarbeiter, davon sind 13 ehrenamtlich tätig, kümmern sich im Querbeet um die Angebote und Treffs für Bürger aus Bernsdorf und dem Lutherviertel. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen kommen auch besondere Aktionen dazu, bei denen man dem Querbeet einmal einen Besuch abstatten kann.

Am 16. November um 17.30 Uhr wird beispielsweise in künstlerischer Zusammenarbeit mit dem Kreativzentrum des KJF eine Kunstausstellung eröffnet. Gezeigt werden ausdrucksstarke Bilder und Texte zum 875. Stadtjubiläum von Chemnitz. Am 28. November gibt es die Möglichkeit, mit dem Bürgertreff des Querbeets das Schauspielhaus zu besuchen. Um 20 Uhr heißt es dort "Die magische Stimme". Fantasievoll und mit einem Augenzwinkern blicken Steffan Claußner und Marko Bullack dann auf grandiose Gesangskünstler aus Vergangenheit und Gegenwart und erkunden die zauberhafte Wirkung von Stimme und Musik.