CFC: Mit der roten Laterne an die Saale

Fussball Himmelblaue treten beim Halleschen FC an

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Horst Steffen gab, ähnlich wie die Mannschaft auf dem Rasen, an der Seitenlinie alles - es sollte am Mittwochabend gegen Fortuna Köln aber nicht reichen. Nun soll die Wende in Halle gelingen. Foto: Harry Härtel

Die Fußball-Profis des Chemnitzer FC haben am Freitagnachmittag noch einmal trainiert, bevor sie in den Teambus stiegen, der sie anschließend nach Halle brachte. Dort laufen die Himmelblauen am Samstag ab 14 Uhr gegen den Halleschen FC auf.

Starke erste Halbzeit

Für die Saalestädter begann die Saison nicht optimal, mittlerweile hat sich das Team von Trainer Rico Schmitt, der aus Chemnitz stammt, aber gefunden. Am vergangenen Spieltag gewann der HFC 2:1 bei der zweiten Mannschaft des SV Werder Bremen und liegt nun mit zehn Punkten auf dem elften Tabellenplatz.

Schmitt war zudem Augenzeuge der 1:2-Heimniederlage des Chemnitzer FC gegen den SC Fortuna Köln. Ihm wird dabei nicht entgangen sein, dass der CFC eine starke erste Halbzeit hingelegt hatte und sich dabei Chancen am Fließband erarbeitete.

Konsequente Verteidigung

Doch statt am Ende über einen Dreier zu jubeln, kassierte die Elf von Horst Steffen die fünfte Saisonniederlage und rutschte mit sechs Punkten auf den letzten Tabellenplatz ab. "Das macht die Situation für uns natürlich nicht einfacher. Aber wir müssen als Team jetzt weiter zusammenhalten, dann kommen wir auch dort unten wieder raus", sagte Daniel Frahn, der gegen Köln für das zwischenzeitliche 1:1 gesorgt und noch Möglichkeiten für einen weiteren Treffer hatte.

Für ihn sei es gut, dass die Pause nach dem 1:2 gegen Fortuna nur zwei Tage dauert. "Da kommen wir nicht erst ins Grübeln, sondern müssen die positiven Sachen aus dem Spiel mitnehmen", sagte der CFC-Stürmer. Ein Rezept, um in Halle zu bestehen, hatte der 30-Jährige dann auch noch parat. "Wir müssen hinten über 90 Minuten konsequent verteidigen und vorn die Dinger machen", lautet sein Plan.