CFC spielt in Babelsberg remis

FUSSBALL Bickel-Doppelpack reicht in der Filmstadt nicht aus

Das zweite Auswärtsspiel in der diesjährigen Regionalliga-Saison endete mit einem Punktgewinn für den Chemnitzer FC. Am 4. Spieltag trennten sich die Himmelblauen vom SV Babelsberg 03 mit 2:2. Auf beiden Seiten gab es mit Bickel und Lukas Wilton zwei Doppelpacker. Das Spiel im Karl-Liebknecht-Stadion verfolgten 859 Zuschauer, aufgrund geltender Bestimmungen und Hygieneregeln waren keine Fans aus Chemnitz zugelassen.

Veränderte Startformation gegen zwei Ex-Himmelblaue

Das himmelblaue Lazarett hat sich nach dem Heimspielerfolg gegen Germania Halberstadt um einen Spieler erweitert. Neben Zickert gehört diesem nun auch Aigner an. Er fiel aufgrund muskuläre Probleme aus, für ihn rückte Vidovic in die Startformation und neben Hoheneder in die Innenverteidigung. CFC-Coach Berlinski veränderte sein Team außerdem auf vier weiteren Positionen. Schimmel und Kurt standen zum ersten Mal von Beginn auf dem Feld und ersetzten Knechtel und Campulka, dazu kehrte Freiberger für Köhler zurück. Gleiches galt für Breitfelder, der anstelle von Dartsch stürmte. Müller, dem Schulterprobleme plagten, wurde rechtzeitig wieder fit. Mit Marcus Hoffmann und Daniel Frahn standen zwei ehemalige CFC-Kicker in der Startformation des SVB, der am Wochenende beim Bischofswerdaer FV seinen ersten Saisonsieg einfahren konnte.

Frühstart durch Bickel

Für beide Teams stand die zweite "englische Woche" in Folge an - und den frischeren Eindruck erweckten die Gäste aus Sachsen. In der zweiten Minute traf Bickel mit der ersten Möglichkeit zur frühen Führung. Die Berlinski-Schützlinge taten das, was die Babelsberger bei ihren beiden Auswärtsspielen taten: ein frühes Tor erzielen. In der siebten Minute hatte Freiberger die Gelegenheit, für den zweiten CFC-Treffer zu sorgen. Er vergab diese jedoch. Die Vorlagen zu beiden Aktion lieferte Ogbidi. Anschließend ging es Schlag auf Schlag: In der neunten Minute hatte Frahn - allein gelassen von CFC-Kapitän Hoheneder - den Ausgleich auf dem Kopf, jedoch parierte Jakubov glänzend mit dem Fuß. Zehn Minuten später spielte Jakubov einen Fehlpass zum Babelsberger Dombrowa, dessen Schuss allerdings zu zentral war.

Babelsberg läuft an und gleicht aus

Personeller Rückschlag in der 24. Minute: Schimmel musste nach einem Foul, für das er die gelbe Karte erhielt, verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn übernahm Knechtel die Position des Rechtsverteidigers. Die Kitzkicker aus Potsdam blieben das aktivere Team, nennenswerte Chancen blieben aber Mangelware. In der 39. Minute schlenzte Bickel einen Freistoß in die Torwarthände. In der 44. Minute war die himmelblaue Defensive bei einem Freistoß - herausgeholt von Frahn und getreten von Tino Schmidt - aus mehr als 40 Metern scheinbar schon in der Pause. Lukas Wilton konnte unbedrängt zum Ausgleich einköpfen.

Packendes Duell unter Flutlicht

Nach dem Seitenwechsel blieb es im Karl-Liebknecht-Stadion ein packendes Duell, in dem die Gastgeber weiterhin mehr Spielanteile besaßen. In der 57. Minute landete eine Schussversuch von Dombrowa nach Frahn-Flanke aus spitzem Winkel am Außennetz. Berlinksi reagierte und brachte mit Campulka und Dartsch für Kurt und Freiberger zwei frische Kräfte. Und keine zwei Minuten später segelte ein Freistoß von Bickel, der länger und länger wurde, über den Schlussmann überraschend ins Eck. Der CFC nahm den Schwung der Führung mit und drängte sofort auf den dritten Treffer. Milde hatte diesen in der 64. Minute nach einem feinem Freistoß auf dem Fuß. In der 67. Minute erzielte Lukas Wilton wiederum den Ausgleich, die Vorlage dazu lieferte diesmal Daniel Frahn. Babelsberg blieb am Drücker und hatte in der 74. Minute durch Robin Müller die nächste gute Möglichkeit.

CFC schwimmt, geht aber mit viel Glück nicht unter

Die himmelblauen Defensive geriet immer mehr ins Schwimmen, in der 78. Minute knallte ein Schuss von Tino Schmidt an den Pfosten. Sechzig Sekunden später prüfte Frahn mit einen starken Volleyschuss aus der Distanz Jakubov. Beide Teams hatten in der Nachspielzeit jeweils noch eine Chance auf den Sieg, am Ende blieb es beim 2:2-Unentschieden.